Mich würde hier einmal eure Meinung interessieren..
Ich hatte bisher immer RBs und stehe nun vor der Möglichkeit ab Februar ein eigenes Pferd haben zu können. Allerdings geht mir hier sehr viel durch den Kopf und nicht zuletzt auch die Meinung einer Bekannten, dass sie sich kein eigenes mehr kaufen würde.
1. Hauptsächlich natürlich wegen dem Geld, Pferd kaufen ist ja nicht alles. Ich hab zum Glück schon sehr viel Ausrüstung, da man eben auch die RB mal aufhübschen möchte ( Größe Cob müsste dann aber passen bzw auch die Länge vom Pad ). Vielmehr dann die möglichen Tierarztkosten und der Stall ist ja auch meistens nicht sehr günstig. Ich habe einmal eine Umfrage auf FB gemacht, wo sogar Azubis eigene Pferde sich leisten können und meinten, es wäre kein Problem. Wie steht ihr dazu und schafft es mit dem Geld? Es kommen dann ja auch Versicherungskosten, Hufschmied etc dazu.
2. Die Familie. Mein Freund mag zum Glück Pferde und würde auch selber reiten, meine 1 Jährige Tochter ist noch etwas jung, aber evtl in absehbarer Zeit dann? Aber wie ist es mit Arbeit, Familie und Pferd zu vereinbaren? Momentan arbeite ich noch nicht wieder, aber das geht dann ja auch wieder los. Klar könnte auch ich mir dann eine RB suchen.
3. Wie finde ich das richtige Pferd? Davor hab ich fast noch am meisten Angst, dass es dann einfach nicht passt. Klar guckt man sich das Pferd vorher an und reitet (insofern es eingeritten ist). Aber da ist man manchmal ja auch aufgeregt und irgendwie ist es ja doch ein Glücksspiel dann. Wie habt ihr euer passendes Pferd gefunden?
Würdet ihr auch sagen, dass ihr euch nicht wieder ein eigenes Kaufen würdet? Wenn ja, aus welchen Gründen? Oder seit ihr komplett anderer Meinung und würdet es immer wieder tun?
Vielleicht könnt ihr mir mit meiner Entscheidung helfen. Ich bin ein sehr nachdenklicher Mensch und spinne mir manchmal etwas zusammen Im Prinzip weiß ich ja was zumindest an Kosten auf mich zukommen kann.
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Also ich würde mir jederzeit wieder ein Pferd kaufen
1.) Was die Kosten angeht hat Stephie mal ein sehr interessantes Video gemacht: *klick mich* Je nach Region schwanken vor allem die Kosten für die Unterkunft sehr stark. Tierarztkosten können schnell extrem in die Höhe schießen, also sollte man da genügend Rücklagen haben (mMn mind. 5000€). Die Versicherung fällt da kaum ins Gewicht. Man sollte alles im Vorfeld sehr gut durch kalkulieren, dann weiß man auch, ob man das finanziell stemmen kann.
2.) Ich habe kein Kind und derzeit auch keinen Partner, also muss ich da nicht drüber nachdenken. Mein bisheriger Freund hat mir zwar alle Freiheiten gelassen, auch wenn ich mal für mehrere Tage mit dem Pferd weg fahren wollte. Aber insgeheim hab ich schon gemerkt, dass es ihm lieber gewesen wär, ich hätte nicht so ein zeitaufwändiges Hobby. In den Stall kam er nur extrem selten mit. Vielleicht wäre es also gut, wenn du sehr ausführlich mit deinem Partner über das Thema sprichst (falls er es nicht sowieso schon weiß). Du wirst extrem viel Zeit und Geld in dein Pferd investieren und er kann sich überlegen, ob er da mitziehen will.
3.) Wenn du ein potentielles Pferd anschauen gehst, nimm am besten eine Person mit, die dich fachlich unterstützen kann. Die Person sollte ein bisschen Ahnung vom pferdigen Körperbau haben und auffällige Verhaltensweisen erkennen können. Wie du schon sagst wirst du selbst wahrscheinlich etwas aufgeregt sein. Da bietet es sich an, jemand mit einer objektiven Meinung dabei zu haben Ich selbst habe mein Mix-Pferd total naiv und unüberlegt in einer Hau-Ruck-Aktion als Fohlen gekauft das würde ich allerdings niemandem empfehlen. Ich hatte unglaubliches Glück, dass ich trotzdem ein tolles Pferd bekommen habe und dass ich inzwischen auch einen Job habe, mit dem ich mir finanziell keine Sorgen machen muss.
Wie gesagt... ich würde mir jederzeit wieder ein Pferd kaufen
JackiesFire mir geht's genauso wie dir... Anfang Oktober gab es bei mir da ein kleines Drama. Entweder ich übernehme meine RB oder sie wird verkauft. Wir haben zum Glück eine Lösung gefunden und ich bezahle jetzt so viel wie die besi als "boxenmiete" verlangen würde. Denn als Hochschwangere mit Stimmungsschwankungen ist es glaube ich nicht empfehlenswert solche Entscheidungen zu treffen
Ich weiß auch nicht wie das bei mir dann mal zeitlich sein wird wenn ich wieder arbeiten gehe. Das ist etwas was nur die Zeit zeigen wird und man nicht planen kann... Mein großes Glück ist, das ich einen festen Job habe und gut verdiene.
Was ich auch wichtig finde, ist das man genügend rücklagen hat für ungeplante Tierarzt kosten. Für mich habe ich pauschal gesagt mindestens 2000€
Zum Thema Pferd aussuchen, da denke ich das man da schon ein bisschen merkt ob Sympathie zwischen pferd und mensch da ist oder nicht. Da fände ich es auch ganz toll wenn man die Möglichkeit hat eventuell noch ein weiteres mal Probe zu reiten oder mal etwas bodenarbeit machen zu können. So kann man doch besser einschätzen ob es passt. Normalerweise will ja jeder der sein Pferd verkauft wissen das es in gute Hände kommt und so sieht auch der Verkäufer ob es passt...
Ich hatte noch nie eine Reitbeteiligung, zumindest nicht ohne daneben auch ein eigenes Pferd zu haben das macht verständlich, dass ich jederzeit den Kauf eines eigenen Pferdes empfehlen würde, wenn die Rahmenbedingungen stimmen.
Finanziell kann ich als Auszubildender sagen, dass es schon machbar ist bzw. sein kann. Nun wurde ich in einer Beamtenlaufbahn ausgebildet und habe eine recht gute Vergütung bekommen. ABER unsere Pferde waren zunächst immer privat bei Bekannten untergestellt und mittlerweile bei uns zuhause. Da habe ich monatlich für alle Pferde weniger Kosten als viele Leute, die ein Pferd in einem Pensionsstall einstehen haben. Man sollte sich also auch im Vorfeld über verschiedene Unterstellmöglichkeiten informieren und Preise einholen. Wenn man abschätzen kann, dass es finanziell eng wird oder wenn man keine Rücklagen für Notfälle hat ( über Tierarztkosten bis hin zu neuen Sätteln gibt es ja eine Menge Notfallsituationen...), dann würde ich abraten.
Viele junge Familien schaffen es wunderbar, Pferd und Kind und auch Beruf zu vereinbaren. Ich persönlich würde dir raten zuerst die Arbeit wieder aufzunehmen und dann abzuwägen, ob ein Pferd zeitlich in dein Familienleben passt. So lange würde ich eher noch abwarten mit einer solchen Entscheidung.
Das richtige Pferd zu finden ist für viele Leute schwierig. Ich kam immer zu meinen Pferden, wie die Jungfrau zum Kind. Die waren plötzlich einfach da Aber das ist okay für mich und ich habe viel Freude mit allen meinen Pferden gehabt! Und um ehrlich zu sein - das ist ein dummes Vorgehen aber wenn ich mal wieder in der Situation bin, dann würde ich es genauso wieder machen und das erste Pferd nehmen, dass meinen Blick positiv auf sich zieht.
Andere suchen ewig, probieren Dutzende Pferde aus bis sie eines finden, dass ihnen zusagt und mit dem sie sich direkt wohl und sicher fühlen. Manche nehmen noch jemanden mit, der das Pferd auch ausprobiert um sich dann zu beraten. Ich finde es auch wie Claudia sinnvoll, jemanden mit Sachverstand mitzunehmen und den Körperbau genau anzuschauen. Andererseits bin ich aber der Meinung, dass man vieles nicht zu eng sehen sollte. Es kommt drauf an, was man mit dem Pferd später machen möchte. Für viele Freizeitpferde sind manche Mängel nicht beeinträchtigend. Escoreal hat mehrere verknöcherte Wirbel und trägt deshalb seinen Schweif schief. Es schränkt ihn in dem, was ich mit ihm mache, aber nicht ein.
Für mich ist Pferdekauf vor allem auch eine Gefühlssache. Man sucht sich schließlich einen Partner aus, mit dem man sehr viel Zeit verbringt. Und wenn man nicht wie ich grundsätzlich jedes Pferd über alles liebt, sollte man sich Zeit nehmen und auch ein Pferd mehrfach besuchen und es ausprobieren. Viele private Verkäufer sind kulant und geben einem eine Woche, in dem man immer wieder gemeinsam mit dem Pferd arbeitet. Das würde ich nutzen, um ein Gefühl für das Pferd zu entwickeln.
Pferde sind wie die Wurzel aus -1 : Sie sind komplex und in der Schule lernt man nicht, wie wichtig sie sind.
Puh, echt kein leichtes Thema... Ich habe mit Schimm als RB ja echt wahnsinniges Glück. Ich kann mit ihm umgehen, als sei er mein eigenes Pferd, ohne die damit verbundenen Kosten. Natürlich zahle ich einen monatlichen Festpreis und die Reitstunden, alles andere macht seine Eigenttümerin. Trotz meiner Freiheiten, würde ich ihn allerdings am Liebsten sofort und auf der Stelle kaufen. Manche Sachen würde ich einfach anders machen, wäre er mein Pferd. Ich möchte dazu jetzt gar nicht zu sehr ins Detail gehen, an sich geht es ihm sehr gut und ich kann mich nicht beschweren. Es sind nur Kleinigkeiten, die mich stören, da ich aber ein absoluter Kontrollmensch bin, hätte ich am Liebsten alle Entscheidungen in der Hand. Anders herum wäre es kein Problem, wenn ich mal keine Zeit habe, im Urlaub bin, Schimm zum Tierarzt muss et cetera, da springt dann die Eigentümerin ein. Abgesehen vom Kostenfaktor wäre das bei Schimm allerdings wohl auche ine Sonderstellung, würde ich ihn kaufen. Dadurch, dass er ja zur Hofbetreiberin gehört und die einfach eine herzensgute Frau ist, die sich um ihre Tiere sorgt, dürfte ich wohl auch mal im Notfall anfragen, ob sie sich mal für zwei oder drei Tage um den Weidegang kümmert, ohne gleich draufzuzahlen. Eine andere Einstallerin bei uns hat ebenfalls ein Pferd der Hofbetreiberin bzw. einer ihrer Töchter gekauft und als sie schwanger war und auch jetzt mit dem kleinen Kind, erfährt sie volle Unterstützung. Das ist aber nicht immer so.
Letztlich muss man abwägen, was man will. Volle Kontrolle und Entscheidungsgewalt vs. Kostenfaktor. Wenn man aber wirklich ein eigenes Pferd haben will, dann wird, wo ein Wille ist, auch ein Weg sein. Bestes Beispiel ist meine beste Freundin. Sie hat sich ihre Stute, Capella, gegen Ende der Ausbildung gekauft und hat dann überraschend im Anerkennungsjahr nur eine unbezahlte Stelle gefunden. Tja, mit 40h Arbeitswoche ist sie dann noch 2-3 Mal die Woche von Freitag bis Sonntag kellnern gegangen. Jeweils von 14:00-05:00 Uhr. Dazu hat sie am Wochenende morgens und unter der Woche nachmittags noch Ponyreitstunden bei uns am Hof gegeben. Damit war Capella dann finanziert, die Bewegung und Beschäftigung kamen dann aber auch dazu. Hat funktioniert. Kurz nach dem Kauf kamen dann ja noch die "Abtreibung fürs Pferd", ein neuer Sattel, ein Großteil der Ausrüstung undundund dazu. Sicher war das wohl anstrengenste Jahr in ihrem Leben, aber sie hat es geschafft. So viel zum Thema, wo ein Wille... Jetzt muss es natürlich nicht bei jedem so unglücklich laufen. Anders herum sollte man sich schon vorher überlegen, was man für Möglichkeiten hat, wenn man so viel Pech hat und in die Situation kommt, dass das Geld nicht mehr passt. Wie viel Zeit, Blut und Nerven will man investieren? Ich denke, wenn man vorher sehr großzügig die Kosten kalkuliert hat und einen Notfallplan parat hat, dann sollte der finanzielle Teil mehr oder minder unproblematisch sein - man muss nur mit dem Unerwarteten rechnen und sich im Klaren sein, wie man Notsituation gedenkt anzugehen.
Was das Thema Sympathie, erster Eindruck und das richtige Pferd angeht... Letztlich muss jeder individuell entscheiden, ob er nach Bauchgefühl gehen will oder lieber mit doppeltem Boden und Netz arbeiten will. Bei den Hauruck-Aktionen sollte man wie es schon gesagt wurde zumindest jemanden mitnehmen, der Ahnung hat. Wenn du dir besonders sicher sein willst, bieten die viele Leute aber auch die Möglichkeit, dir das Pferd für 1-3 Monate zur Verfügung zu stellen, oder räumen dir eine monatige Chance auf einen Rücktritt vom Kauf ein. Ist ein Verkäufer damit nicht einverstanden, wäre ich schon skeptisch. Auch wenn Reitlehrer und Tierarzt das Pferd vielleicht für gut und gesund befunden haben, können nach einer Eingewöhnungszeit echte Überraschungen passieren. Dadurch, dass wir einen Sportpferdebetrieb mit Beritt und Verkauf bei uns mit am Stall haben, bekommt man so einiges mit. Da kommen total brave, ruhige Pferde an, die die ersten zwei Wochen die reinsten Engel sind und plötzlich drehen die vone inem Tag auf den anderen komplett ab, ohne ersichtlichen Grund. Andere kommen total verschreckt an und kommen vielleicht sogar vom Schlachter, sodass man anfangs gar nicht weiß, ob aus denen überhaupt noch was wird. Solche Pferde können einen echt überraschen. Nach zwei Wochen bei uns mit Auslauf, gutem Futter und entspannten, erfahrenen Reitern machen die die reinste Metamorphose zum Guten durch. Natürlich ist es jedem selbst überlassen, ich müsste ein Pferd aber wohl erstmal 2-3 Monate kennenlernen, bevor ich mich entscheide. Gute Verkäufer machen das auch mit.
Noch ein kleiner Zusatz von mir zum Thema Gesundheit des Pferdes. Wie OPD schon gesagt hat, kommt es auch darauf an, was du mit dem Pferd erreichen willst. Kannst du mit bestimmten "Mängeln" leben? Ich kenne viele Leute, die sagen, sie würden sich nie ein krankes Pferd kaufen. Klingt ja auch erstmal logisch. Wir hatten aber auch schon Reiter, die sich ein neues Pferd angeschafft haben, das nach tierärztlichem Befund einwandfrei war, aber nach einer Woche anfing zu lahmen und keiner wusste, warum. Das Phänomen ist dann immer wieder aufgetreten. Da kaufe ich z.B. lieber Schimm, von dessen Lungenschaden ich weiß, den ich aber schon so lange kenne, dass ich weiß, dass er ansonsten "mangelfrei" ist. Schimm wird nie wieder mehr als A-Springen starten können. Stört mich das? Kein bisschen. Hätte ich Ambitionen groß auf Turniere zu gehen und mich dort erfolgreich hochzuarbeiten, oder einfach nur den Ehrgeiz an mich selbst im Training auf ein M-Niveau zu kommen oder was auch immer, dann wäre er natürlich keine Option für mich.
Für mich wäre es beim Pferdekauf wohl am wichtigsten, das Pferd wirklich kennenlernen zu können.
"Die Menschen sind Rivalen im Wettkampf, aber geeint und Freunde durch ihr Ideal in der Ausübung ihres Sportes und noch mehr im täglichen Leben." Jigoro Kano
Wie habt ihr denn eure Ställe gefunden? Ich hab mal angefangen ein paar anzuschreiben, die ich in den Kleinanzeigen finde um die Preise und was dazu gehört zu erfahren. Gucken und Fragen kostet ja nix. Viele Pferde die in mein Schema fallen würden, habe ich bisher noch gefunden, aber ich hab auch bisher nur durch die eBay Kleinanzeigen geguckt, da gibt es ja noch viel mehr Seiten. Vielleicht wisst ihr auch da Gute?
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Ihr Lieben... macht doch bitte zum Thema "Stall" / "Stallsuche" / "Das richtige Pferd finden" etc. jeweils neue Themen auf, damit wir mit den Überschriften später nicht durcheinander kommen Denkt daran, dass wir bzw. neue User in vielen Monaten vielleicht nochmal die gleichen Fragen haben und dann kann nichts passendes gefunden werden.
Bei mir ist jetzt eingetreten, wo ich erhofft hatte es würde erst ende des Jahres passieren... Gestern bekam ich die Nachricht von der Besi das meine RB weg muss... ich würde es sehr gerne versuchen sie behalten, sprich sie zu übernehmen. Habe da auch schon mit meinem Freund drüber gesprochen... er ist nicht begeistert aber er weiß auch wie wichtig mir das ist... Für mich persönlich wäre es das schlimmste wenn ich sie hergeben muss aber man darf die Fakten nicht vergessen. Ich bin jetzt ein Jahr in eltermzeit, wir müssen absofort das Haus abbezahlen und ich habe noch keine Ahnung wie das mit meinem Kleinen wird wenn mein Partner wieder arbeiten geht.
Über mögliche Einsparungen haben wir auch gesprochen und über mögliche Konsequenzen. Sprich evtl einen nebenjob wo ich mir das Geld fürs pferd erarbeite, eine Reitbeteiligung und wenn es gar nicht gehen sollte muss ich sie abgeben. Aber trotzdem würde ich es gerne versuchen.
Haltet ihr das für eine völlig dumme Idee oder denkt ihr sowas wäre machbar? Ich stecke da gerade in einer totalen Zwickmühle zwischen Vernunft und Gefühl wenn man das so sagen kann....
Hat sie denn schon einen Käufer? So einfach und schnell verkauft man ja heutzutage auch keine Pferde mehr?
Ich kenne die Geschichte von einer, die damals mit mir bei jemanden eine RB hatte. Die Besitzerin hatte auch von heute auf morgen eine Anzeige zum Verkauf eingestellt. Eigentlich wollte auch schon jemand zum Kauf kommen, aber sie hat ihr dann das Geld hingelegt und spontan das Pferd gekauft. Allerdings hat sie eine feste Arbeit und auch kein Kind, zudem reitet ihr Freund auch total gern.
Wann geht denn dein Freund wieder arbeiten und ist das mit dem Haus abbezahlen schon fest geklärt bzw habt ihr einen Plan wie es läuft?
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Ich wüsste nicht das sie schon einen Käufer hätte... Din kosten für das Haus stehen schon fest. Es ist halt blöd weil ich dieses jahr nur elterngeld bekomme. Wenn ich wieder in die Arbeit gehe ist es keine problem, da verdiene ich genug...
Gestern habe ich mich mal schlau gemacht bezüglich ställe. Es gäbe sogar einen bei mir am Ort der preislich machbar ist. Da habe ich zwar stall Dienst aber auch eine Halle. Das heißt ich kann auch mal abends noch in stall was machen.
Am liebsten würde ich sagen ich versuche es einfach, verkaufen kann man dann immer noch. Und ich weiß dann auch eindeutig das ein eigenes pferd nicht machbar ist....
Ich glaube mir wäre die ganze Sache zu unsicher und zu anstrengend. Ich würde das Pferd nicht kaufen (und auch kein anderes), bis alles in sicheren Bahnen verläuft (Zeit, Geld, ...)
Mir wurde Anfang 2008 auch mein RB-Pferd zum Kauf angeboten. Ich stand kurz vor Abschluss meines Studiums und war nicht sicher, wie es dann weiter geht, daher habe ich mich gegen den Kauf entscheiden. 4 Monate später hab ich dann den Kaufvertrag für Twister klar gemacht und heute bin ich froh, dass das damals so gelaufen ist. Auch wenn ich meinem RB-Pferd sehr nachgeweint hab
Was würde die Eigentümerin denn dazu sagen, die das Pferd erstmal zur Verfügung zu stellen? Eben z.B. für dieses Jahr. Dann trägst du erstmal alle Kosten und kannst das Pferd auch in einen anderen Stall stellen. Ihr könnt vertraglich festlegen, welchen Preis du für das Pferd nach diesem Jahr bei einer Übernahme zu zahlen hättest. Dadurch entstehen der momentanen Eigentümerin keine Kosten. Du hättest das Jahr über die Möglichkeit, dir darüber klar zu werden, ob du das wirklich willst und kannst austesten, ob alles funktioniert. Falls du dich gegen das Pferd entscheidest, hättest du das ganze Jahr über Zeit, es zurückzugeben und die Eigentümerin könnte es dann immer noch verkaufen. Meiner Meinung nach eine Win-win-Situation. Das ist hier bei uns auch gar nicht unüblich.
"Die Menschen sind Rivalen im Wettkampf, aber geeint und Freunde durch ihr Ideal in der Ausübung ihres Sportes und noch mehr im täglichen Leben." Jigoro Kano
Also wir haben vor 6 Jahren unser Pferd gekauft und wir möchten es nicht missen, aber wir können es nicht leugnen, sehr überlegt haben wir das nicht getan. zu 1) Die Sache mit dem Geld ist natürlich eine der größten Faktoren. Wir haben Gott sei Dank unsere Eltern, die uns bei der Finanzierung helfen. Alleine könnten wir das niemals stemmen, gerade da wir noch studieren. Eine genaue Kostenkalkulation ist definitiv sinnvoll. Hier findest du noch eine gute Videoreihe dazu: https://www.youtube.com/watch?v=jwuIdyqdE5Y Unverzichtbar ist ganz klar Geld für den Tierarzt zurückzulegen. Da können schneller mal Rechnungen von mehreren 1000€ zusammen kommen. zu 2) Die Familie muss natürlich damit einverstanden sein, denn das Pferd kann die eine oder andere Verabredung sprengen. Wenn dein Freund aber auch mit reiten würde, sehe ich da kein großes Problem. Natürlich schlucken Arbeit und Kind viel Zeit. Auch da würde ich eine Tabelle erstellen, wieviel du für was aufbringst. Dann siehst du einfach, wieviel Zeit fürs Pferd überbleiben würde. Reitbeteiligungen kann ich sehr empfehlen, nur wir haben immer wieder das Problem, dass sie schnell wieder abspringen. Aber die, die wir jetzt haben, sind ausgesprochen zuverlässig. Das ist wichtig. Natürlich ist es auch kein Problem, wenn das Pferd mal stehen bleibt. Da ist natürlich ein Offenstall besser. Da gilt es dann abzuwägen, ob das zeitlich zu stemmen ist. zu 3) Das richtige Pferd... am besten du gehst in Ställe, die du bereits kennst. Das hat uns damals enorm das Suchen erleichtert. Flicka sah nicht so gut aus und ein fachliches Auge hätte sie vermutlich nicht gekauft, jedoch hat sie sofort unser Herz erobert. Ich finde es also ganz wichtig, nach deinem Gefühl zu gehen. Natürlich dürfen einige Dinge nicht fehlen, wie z.B. das Pferd sollte nicht schreckhaft sein. Deshalb würde ich immer auf einen Ausritt bestehen. Die Haltungsbedingungen im Stall sind zusätzlich wichtig. An was werden die Pferde gewöhnt, was kennen sie, was kennen sie nicht. Insgesamt finde ich es sehr toll, wieiviele Gedanken du dir machst.
Also, seit dem 21.1 gehört sie nun mir Sie steht jetzt in einem Stall mit zwei älteren pferden. Nachts in der Box und den ganzen tag über ist sie draußen auf einer großen koppel. Die box tut ihr echt gut. Sie legt sich jede Nacht hin und langsam baut sie auch rückenmuskulatur auf da arbeiten wir schon seit 2 Jahren dran...die boxenmiete ist vollkommen in Ordnung und zahlbar. Misten und füttern muss man selber machen. Ist aber schnell gemacht. Mein Freund unterstützt mich da auch total, genauso wie meine eltern. Bisher klappt es auch einwandfrei mit dem Haushalt. Bin ja auch noch daheim