Das Thema Versicherungen war bei mir durch meinen ersten Pferdekauf gerade total aktuell. Mir persönlich war wichtig, dass die Versicherungsgesellschaft bereits Erfahrung mit der Versicherung von Pferden hat und dass auch das gebisslose Reiten und Zweitreiter mit versichert sind. Ich habe mich im Endeffekt für die Ülzener entschieden.
Was waren für Euch ausschlaggebende Argumente bei der Entscheidung?
Ich bin auch bei der Uelzener, weil mein Versicherungsmakler mich damals dorthin verwiesen hat Als Twister noch ein ungerittenes Jungpferd war, war ich zwar woanders, aber als Reitpferd hatte die Uelzener einfach die besten Konditionen.
Also wir haben alle unsere Versicherungen bei der DEVK (Auto, Hausrat, etc) und haben daher auch die Tierhalterhaftpflicht darüber abgeschlossen. wir zaheln 122,40 pro Jahr und sind bis 10 Mio € versichert, auch fürs Kutsche fahren (was wir ja irgendwann in angriff nehmen wollen) die OP versicherung haben wir bei der uelzener (die sind da glaube ich auch der einzige anbieter). wir haben das mittlere paket (gibt 3 stufen) und zahlen 212,61€ pro Jahr
Das mir mein Pferd das liebste sei, sagst du o Mensch sei Sünde! Mein Pferd bleibt mir im Strurme treu, der Mensch nicht mal im Winde!
Bei uns ist auch das Kutsche fahren mit drin, jedoch ist dadurch nicht unbedingt eine Übernahme im Schadensfall gewährleistet. Zumindest bei uns in Niedersachsen gilt die Nachweispflicht, d.h. man muss ähnlich wie beim Auto beweisen, dass man das Fahren beherrscht. Es gibt da natürlich die Möglichkeit einen Fahrschein zu machen oder regelmäßig Unterricht zu nehmen, wobei das zweite nicht unbedingt gilt. Wir haben uns da nach unserem Unfall mit der Kutsche im Jahr zuvor mal genauer informiert. Man hat einfach keine Garantie dafür, dass die Versicherung zahlt. Es kann einfach auch sein, dass man mit einer Kleinigkeit aus den Vertragsbedingungen herausfällt. Unser Fahrlehrer sagte, dass seiner Erfahrung nach die Versicherung normalerweise zahlt, außer es gibt einen Personenschaden oder eine hohe Schadenssumme. Man muss da also echt aufpassen. Außerdem gilt ja im Straßenverkehr die STVO, was evtl. auch zu Problemen führen könnte (da habe ich noch nicht weiter recherchiert). Wir fahren seitdem eigentlich möglichst nur noch auf privatem Gelände und falls doch draußen, immer mit mehreren und möglichst einer vorne am Pferdekopf, denn für ein Fahrschein fehlt einfach momentan die Zeit und Geduld.
Zitat von TeamFlicka [...], denn für ein Fahrschein fehlt einfach momentan die Zeit und Geduld.
Ab dem ersten Juni wird für jeden Fahrer, der am Straßenverkehr teilnimmt, der Kutschenführerschein verbindlich eingeführt! Darauf werden sich besonders auch Versicherungen berufen. Wer das DFA IV oder das äquivalente FA abgelegt hat, kann den Kutschenführerschein kostenlos beantragen. Ansonsten muss man dafür einen Lehrgang belegen oder öffentliche Verkehrswege gänzlich meiden.
Pferde sind wie die Wurzel aus -1 : Sie sind komplex und in der Schule lernt man nicht, wie wichtig sie sind.
Ich weiß den Namen meiner Versicherung leider nicht auswendig aber ich zahle etwa 70€ im Jahr für meinen Huzulen. Bei der Versicherung wird nach Rasse unterschieden. Das ist natürlich für die Pony Besitzer sehr praktisch^^
Es gibt keinen perfekten Reiter Nur ein perfektes Team