ich habe ja bereits erwähnt, wie shcön ich es finde, hier im Forum auf so viele Gleichgesinnte zu treffen! Bei mir ist es so, dass in meinem Freundeskreis tatsächlich keine anderen aktiven Reiter sind. Ich habe 2 Freundinnen, die früher mal geritten sind und sich nach wie vor interessieren. Noch karger wird die Aussicht dann, wenn es um Menschen geht, die ähnlich wie ich ticken - also Bodenarbeit lieben, sich für Alternative Methoden interessieren etc. Da wäre dann noch eine von denen, die früher mal geritten ist immerhin meiner Meinung Am Stall ist es so, dass Bodenarbeit für die meisten ein Fremdwort ist, ich bin da echt die Exotin.
Mich würde total interessieren, wie das bei Euch so ist? Es macht solchen Spaß, auch gemeinsam mit anderen Dinge zu erarbeiten, sich gegenseitig zu beobachten und Tipps zu geben, einfach mal gemeinschaftlich etwas Bodenarbeit zu machen. Ich vermisse das total. Wie geht es Euch mit diesem Thema?
An unserem Stall sind nunmal auch sehr viele Turnierreiter und bei ca. 100 Pferden sind da definitiv auch schwarze Schafe dabei. Wir hatten mal eine Einstallerin bei uns, die mich überhaupt zur Bodenarbeit und zu den sieben Spielen gebracht hat. Die ist leider umgezogen. Jetzt ist eine Neue da, die echt fit in der Bodenarbeit ist und mit der ich mich sehr gerne austausche. Wir haben uns auch schon zusammen zur Bodenarbiet getroffen. Chanti, meine beste Freundin, macht zwischendurch auch ganz gerne mal Bodenarbeit und hört sich geduldig meine Meinung zu verschiedenen Themen an. Sie hat mich ja überhaupt zum Reiten gebracht. Wir sind nicht immer einer Meinung, aber wahre Freundschaft zeichnet sich ja dadurch aus, dem anderen seine eigene Meinung zu lassen Ansonsten haben wir noch viele nette Leute am Stall, aber die wenigsten machen Bodenarbeit.
"Die Menschen sind Rivalen im Wettkampf, aber geeint und Freunde durch ihr Ideal in der Ausübung ihres Sportes und noch mehr im täglichen Leben." Jigoro Kano
Also bei uns im Stall ticken eigentlich alle gleich Fair zum Pferd, Alternativen ausprobieren, gesunderhaltendes Training, Abwechslung und auch ordentlich Spaß haben ... das ist die Devise Ob da nun ein Dressur- oder Westernsattel auf dem Pferd liegt, ist dabei völlig schnuppe. Bodenarbeit wird regelmäßig auch im Reitunterricht eingebunden, bei der Fütterung wird auf Inhaltsstoffe geachtet usw. usw...
Freunde, die nichts mit Pferden zu tun haben, hab ich so gut wie keine
Wow Claudia, das klingt traumhaft Ich beneide dich!
Ich hoffe, dass ich mit der Zeit mehr Leute kennenlerne und es so wird wie bei dir, Julia. Sich einfach mal mit Leuten austauschen und auch mal etwas gemeinsam machen können.
Bei mir am Stall bin ich die einzige Und so von meinen Reiter Freunden habe ich nur eine die genauso tickt wie ich. Und das ist Ronja vorbesitzerin... Bisher macht es mir nichts aus aber irgendwie wäre es schon schön mit jemandem gemeinsam bodenarbeit bzw Handarbeit zu machen...
ZitatFreunde, die nichts mit Pferden zu tun haben, hab ich so gut wie keine
Oh man Wirkliche "Freunde" beim Reiten habe ich gar nicht so viele Aber ich bin da ja sowieso immer etwas zögerlich, wenn es um den Begriff "Freundschaft" geht
Meine Freundeskreise sind ganz interessant. Die setzen sich aus den Bereichen Reiten, Judo/Kampfsport, Uni und RPG zusammen. Kaum jemand erfüllt nicht mindestens zwei Bereiche davon, man hat also immer mehrere gemeinsame Themen
Einen kleinen Stall mit einer homogenen Gruppe kann ich mir sehr angenehm vorstellen. Andererseits hat man natürlich auch weniger Raum, sich mal aus dem Weg zu gehen, sollte es mal Klinsch geben und bei einer kleinen Gruppe werden dann schnell zwei Lager gebildet. Aber das muss natürlich nicht sein. Am großen Stall mag ich die unterschiedlichen Leute, man lernt so viele Ansichten und Meinungen kennen. Man ist nie allein, immer kann jemand mit anpacken. Was ich am großen Stall nicht mag: viele unterschiedliche Leute, die nicht einer Meinung sind, ständig ist jemand da und man hat nie seine Ruhe und helfen wollen auch immer nur die selben, der Rest ist faul und egozentrisch
"Die Menschen sind Rivalen im Wettkampf, aber geeint und Freunde durch ihr Ideal in der Ausübung ihres Sportes und noch mehr im täglichen Leben." Jigoro Kano
Bei mir am Stall machen viele Bodenarbeit mit den Pferden. Da ich noch "relativ" neu bin (bin Ende November in den Stall gezogen) kenne ich noch nicht alle mit Namen, aber mit zwei Mädels habe ich mich schon gut angefreundet, beide RBs. Werde in nächster Zeit bestimmt mehr mt ihnen unternehmen. Da Wodek im Gelände leider noch zimlich stürmisch ist ist es etwas schwierig... Bin Samstag mit einer von ihnen ausgeritten und ihr Halfinger ist halt echt langsam und Wodek war so lauffreudig, dass er erstmal quer übers Feld geloppiert ist...Bin auch bis jetzt erst zweimal in dem neun Stall ausgreitten da wir das Geschwindigkeitsproblem haben...aber ich denke sobald s wieder schöner wird kann ich das auch am Platz üben und as langsam im Gelände aufbauen. Meine bese Freundin ist auch Pferdefan und hat drei Pferde bei sich zuhause stehen. Wenn ich sie besuche erwartet mich mein Freund schon gar nicht vor Mitternacht, da ich halt dann auch beim Misten helfe und wir viele Pferde-Youtuber schauen
Es gibt keinen perfekten Reiter Nur ein perfektes Team
ich hatte im letzten Jahr noch eine Freundin, deren Einstellung zu ihren Pferden sehr ähnlich zu meiner war und mit der man auch mal über etwas sprechen konnte, sich austauschen konnte und von der man auch mal Hilfe bekam. Die ist leider umgezogen und Kontakthalten ist schwer, weil die Entfernung so groß ist und sie noch weniger als ich die modernen Kommunikationsmedien nutzt
Somit habe ich nun niemanden mehr in meinem Freundeskreis, der wirklich mit Pferden zu tun hat und dann auch noch ähnliche Ansätze hat wie ich. Ich komme mir immer deplatzierter vor, sodass ich meinen Freundeskreis auch immer weiter reduziere, womit ich aber auch nicht glücklich bin aber bei den Hauptgesprächsthemen Kinder, Alkohol, Whatsapp, Liebesfilme und Partymachen bin ich nunmal raus und mit zunehmende, Alter werden die Differenzen immer größer ieks:
In unserem Reitverein ist tote Hose, wie man so schön sagt da bin ich auch die einzige Aktive in meinem Alter, aber da eh nichts unternommen wird, kann man da auch keinen Anschluss finden. Und in dem Verein, in dem ich zum Reitunterricht gehe, bin ich nur einmal wöchentlich und habe daher auch nur wenig Kontakte und würde niemanden als Freund bezeichnen
Es ist also so, wie ich als Kind prophezeit habe - ich passe nirgendwo hin und stehe am Ende ganz alleine da was aber eben wegen dem mangelnden Austausch echt schade ist manchmal.
Pferde sind wie die Wurzel aus -1 : Sie sind komplex und in der Schule lernt man nicht, wie wichtig sie sind.
ich werde am stall immer belächelt, weil ich nicht bei dem trainer reite, wo alle reiten und weil ich eben alles etwas anders mache... gab auch schon ein paar diskussionen. aber jetzt geht es nach dem motto leben und leben lassen. wobei auch ein paar schon auf mich zugekommen sind und tipps bei der bodenarbeit wollten
da ich noch nicht lange hier wohne beschränkt sich mein soziales umfeld auf leute aus dem stall und eine ehem. arbeitskollegin
Das mir mein Pferd das liebste sei, sagst du o Mensch sei Sünde! Mein Pferd bleibt mir im Strurme treu, der Mensch nicht mal im Winde!