Ich habe gerade ein wirklich gutes Video gefunden, in dem die Leinengriffe nach Achenbach erklärt werden. Einen Haken hat es - es ist auf niederländisch kommentiert. Link zum Video
Da ich über ein Jahr nicht mehr gefahren bin finde ich es wirklich gut nachvollziehbar, um die Griffe wieder aufzufrischen. Schön ist auch, dass die Griffe an einem Fahrlehrgerät demonstriert werden und man die Auswirkung auf die Gewichte immer mit im Blick hat!
Pferde sind wie die Wurzel aus -1 : Sie sind komplex und in der Schule lernt man nicht, wie wichtig sie sind.
Wie spannend ich habe mich ja noch nie ernsthaft damit beschäftigt... mein Stute bin ich 2009 vor dem Sulky einfach so gefahren (von den Handgriffen her), wie wir auch geritten sind
Das sollte man häufig üben, damit es wirklich sitzt. Mal schauen, ich habe zwar kein Fahrlehrgerät, aber vielleicht kann ich da mal ein Video auf Deutsch machen, direkt auf dem Kutschbock. Und es ist schon wichtig, ein Fahrabzeichen bzw. demnächst ab Juni den Kutschenführerschein zu machen, denn beim Fahren kann man weniger auf das Pferd einwirken als beim Reiten, und das kann auch mal gefährlich werden, wenn man da unbedarft rangeht.
Ich sehe das auch so, dass die Leinengriffe wichtig sind. Wir hatten gerade unsere erste Fahrstunde mit Flicka und in einer brenzeligen Situation konnte er sehr viel schneller nachfassen als wir es mit unserem Reitgriff jemals gekonnt hätten. So ein Video wäre auf jeden Fall interessant und wäre sehr hilfreich. Lustigerweise sagte unser Fahrlehrer noch, dass die Leinengriffe zwar praktisch sind, aber nicht zwingend notwendig um gut zu fahren. Also Claudia mach dir keine Sorgen, denn ab Klasse S im Turniersport kann sowieso jeder fahren wie er möchte. @Zwergenmama: Grundsätzlich stimme ich dir zu, dass ein Fahrschein sinnvoll ist. Jedoch handelt es sich hier mehr um eine rechtliche Sache, denn es gibt durchaus auch Leute, die keinen Schein haben, aber trotzdem gut fahren können. Für uns wäre es z.b. praktisch, wenn auch eine Bescheinigung eines Lehrers reichen würde, denn wir haben zwar bis dato keinen Schein, sind aber durchaus in der Lage dieses Gefährt sicher zu führen.
und zu Klasse S kommt man im Fahren ja viel schneller als beim Reiten, weil die Klasse L ja fehlt Aber wie im Reitsport finde ich es suboptimal, dass man in den höchsten Klassen auf einmal alles über den Haufen schmeißen kann.
Wenn man in Reithaltung fährt, sollten die allermeisten Situationen absolut unproblematisch möglich sein. Beim Fahren wird eine Wendung immer durch nachgeben der äußeren Leine eingeleitet- beim Reiten ist es ja ganz ähnlich. Da sehe ich also auch überhaupt kein Problem. Wenn man im Straßenverkehr fährt, finde ich die korrekten Leinengriffe aber schon wichtig, weil sie schnellere Wendungen ermöglichen. Eine Kurzkehrt in Reithaltung erfordert, dass ich die innere Leine stark verkürze. Das kann wuselig werden. Kenne ich die Griffe dazu, vereinfacht es sich stark. Und beim einhändigen Fahren sollte man auch wissen, wie man am weichsten, aber sichersten einwirkt.
Nächste Woche sind Osterferien, da wird der Braune zum ersten Mal angespannt diese Woche üben wir deshalb schonmal die Leinengriffe an der Doppellonge, damit er nicht ganz so viel Neues auf einmal verarbeiten muss
Pferde sind wie die Wurzel aus -1 : Sie sind komplex und in der Schule lernt man nicht, wie wichtig sie sind.