Wir warten noch das Ergebnis der Gewebeprobe ab, aber evtl. hat meine Ronja Hufkrebs. Es deutet wohl bisher daraufhin, die Tests werden es dann zeigen. Betroffen sind alle 4 Hufe.
Hat von euch schon jemand Erfahrung damit? Mein TA und HS arbeiten bisher toll zusammen, daher bin ich zuversichtlich. Mich würde aber interessieren, ob ihr mir da schon was zu sagen könnt.
Man liest ja z.B. immer wieder Hufkrebs würde durch unhygienische Zustände und Strahlfäule entstehen. Das ist aber ein veralteter Irrglaube. Leider finde ich das im Internet noch oft und mag so dem Rest der Seiten auch nicht so glauben... Bin verunsichert :'(.
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Oh nein das hört sich gar nicht gut an. Ich drücke dir die Daumen.
Also soweit ich gehört hbe entsteht Hufkrebs hautsächlich durch lang andauernde Strahlfäule. Das Pferd einer Freundin (hier im Forum TiPaNi) hatte auch Hufkrebs, welches nach über einem Jahr schon gut verheilt ist. Bei ihm hat es sich allerdings seitlich am Rand hoch gezogen. So genau weiß ich es gar nicht. Da kann TiPaNi aber bestimmt mehr schreiben
Bei mir im Stall hatte eine Stute auch an allen vier hufen Hufkrebs und war auch deswegen in der Klinik. Hatte dann ne längere Zeit so Metallplatten an den Hufen damit das alles einigermaßen Trocken und sauber bleibt und wurde jeden Tag behandelt. Der Stute geht es nach (ich glaube 3 Monaten können aber auch länger gewesen sein) wieder so gut dass die Platten raus genommen wurden und läuft wieder ganz gut
Es gibt keinen perfekten Reiter Nur ein perfektes Team
Ich kenne hufkrebs aus der hufschule... echt ne miese Geschichte. Ich kenne es, das er den Pferden heraus gebrannt wurde Da war in der hufschule und bei ihrem Pferd war es eben so... Seitdem lässt er sich die Hufe nicht mehr hoch heben. Das kann ich auch sehr gut nachvollziehen. Wie mittlerweile die Behandlung ausschaut weiß ich nicht, aber es ist auf jeden Fall ein langer weg...
Also es ist nun schon ein paar Wochen her... Das Ergebnis im Labor zeigte, dass es Hufkrebs ist.
Strahlfäule hatte Ronja nie gehabt. Die Stelle, an der der Hufkrebs saß, hat mein Schmied beim normalen Schmiedetermin entdeckt. Sie hat es leider auch am anderen Hinterhuf, vorne war es bisher unauffällig.
Insgesamt ist es wirklich total im Anfangsstadium, da man äußerlich so erstmal nichts erkennt an Veränderungen.
Es wurde nun unter örtlicher Betäubung erst das krankhafte Gewebe rausgeschnitten und anschließend mit heißem Eisen ausgebrannt. Der erste behandelte Huf sieht nun schon wieder ganz gut aus. Die erste Behandlung ist ca. 3 Wochen her. Am Donnerstag war der zweite Hinterhuf an der Reihe.
Nun steht die Maus mit zwei Hufverbänden in der Box. Zum Glück ist sie so brav nach all den Wochen eingesperrt. Ich freue mich so sehr wenn sie wieder Laufen darf.
Zusätzlich zu allem habe ich Ronjas Fütterung angepasst, daihr Blutbild typischerweise bei Hufkrebs einen Zinkmangel ergeben hat.
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Wir kämpfen momentan auch mit Hufkrebs. Das wurde Gott sei Dank recht früh gefunden. Ich hab darauf hin ein Blutbild machen lassen. Moritz litt unter einem Eisen und Zinkmangel. Futter wurde angepasst. Die 1. Op war Anfang Oktober, danach musste meine Tierärztin nochmal nachschneiden und zusammen mit dem Hufschmied wurde ein 2. und 3. Mal operiert. Mittlerweile sieht hinten rechts schon wieder sehr gut aus und hinten links leider noch nicht. Moritz trägt Hufverbände und hat Boxenknast, da er möglichst trocken stehen muss. Bin froh das er es so brav mit macht. Bewegen tu ich ihn momentan nur vom Boden aus. Ich hoffe, das er die kommende Woche in eine größere Box umziehen kann.
"Pferde brauchen Geduld. Wenn man sich benimmt, als hätte man nur 15 Minuten Zeit, dann braucht man einen Tag. Benimmt man sich aber, als hätte man einen ganzen Tag Zeit, dann braucht man nur 15 Minuten.“ Monty Roberts