Hallo ihr, Ich wollte mal fragen, was ihr für Erfahrungen mit unterschiedlichen Gebissen gemacht habt und welche ihr empfehlen könnt, egal ob einfach, doppelt gebrochen usw.?
Als ich Wodek bekommen hatte, habe ich ihn mit einem Dreiring-Gebiss geritten...Ich weiß es ist relativ scharf und sollte sanft angewendet werden, was ich auch getan habe. Allerdings ist er anfangs so gerast und hat sich dem Gebiss entzogen dass ich kaum was machen konnte. Mittlerweise reite ich ihn mit einem doppeltgebrochenen Gebiss, mit dem wir sehr zufrieden sind
Es gibt keinen perfekten Reiter Nur ein perfektes Team
Oh das ist ein tolles Thema, beschäftigt mich auch seit längerem und anhaltend. Habe Fitty mit einem Zungenfehler bekommen, vermutlich durch eine starke, grobe Hand erwirkt (heimlich ist er doch ein Sensibelchen...). Er fängt an den Kiefer zu verschieben bis die Zunge raus kommt und in harten Fällen legt er sie über das Gebiss und knallt sich voll drauf. Geritten wurde er mit einer einfach gebrochenen, dünnen Unterlegtrense. Hab dann auf eins ähnlich dem Turnado 2-Type von Sprenger umgestellt, weil ich das noch von meiner alten Reitbeteiligung Zuhause hatte. Es wurde besser aber wirklich zufrieden war er nicht... Haben dann im laufe der Zeit noch eine einfache doppelt gebrochene Wassertrense von Sprenger gekauft mit der wir bis heute reiten. Zwischendurch haben wir noch notgedrungen mit einem sehr dicken gummiüberzogenen Gebiss reiten müssen (war katastrophal) und ein Neue Schule Gebiss von einer Bekannten ausprobiert (das sollte so tolle Zungenfreiheit haben). Damit lief er aber nicht wirklich zufriedener und dafür war es mir auch einfach zu teuer. Außerdem hab ich parallel noch verschiedene Reithalfter Kombinationen ausprobiert und mit besagter Wassertrense und ordnungsgemäß verschnallten hannoverschen Rh läuft er am zufriedensten. Hauptvoraussetzung in unserem Problem ist natürlich, dass gesundheitlich alles takko ist und dass er korrekt, reell über den Rücken gearbeitet wird und sich an eine ruhige Hand anlehnen kann, aber ich habe trotzdem das Bedürfnis es ihm vorne so "bequem" wie möglich zu machen und werde daher auf der Equitana noch die Augen nach Alternativen auf halten. Irgendwie lässt mich so eine dünne D-Ring Trense nicht mehr los, vielleicht richte ich mich mal nach meinem Bauchgefühl und probiere das einfach... Müsste ja der Ringe wegen noch ruhiger im Maul liegen und weniger im Mäulchen schien ihm allgemein immer besser zu gefallen (denke ein Gebiss ist nur so scharf wie die Hand die es führt). Natürlich ist das Thema heikel, da letzten Endes jede Pferd-Reiter-Kombi anders ist, aber vielleicht hatte/hat ja mal jemand einen ähnlichen Fall hat einen geheim Tipp parat Nervig ist für mich persönlich jetzt noch, dass ich mich nach den Linien der LPO richten muss, weil ich ja Turniere starte und ich keinen Sinn darin sehe, dass Pferd dann auf dem Turnier anders gezäumt zu reiten. Die Auswahl wird also etwas überschaulicher... Und zu guter Letzt: Hat jemand Erfahrungen mit gebrochenen Nathe Gebissen, dem Stübben Golden Wings und den Sprenger NovoContact Gebissen?
Geh nicht, geh nicht fort von mir Lass mich hier nicht zurück Und dann geh'n wir Auf offenen Feldern In offenen Wegen In unser Paradies 04.04.2017
Also Twister läuft äußerst zufrieden mit seinem Myler Bit Nach einer 2-jährigen Odyssee von Einfach über doppelt gebrochen, Stange und Billy Allen sind wir da angekommen und seit knapp 4 Jahren glücklich (also wenn wir eben nicht mit dem LG-Zaum reiten).
Der Vorteil vom Myler ist, dass man sich das Mundstück und die Seitenteile beliebig aus einer großen Auswahl zusammen stellen kann. Aber es ist unglaublich teuer Wir haben ein Gebiss mit Level 1 (also ohne Zungenfreiheit): seitlich Ringe ohne Ösen und in der Mitte eine kleine Kupferrolle - Kostenpunkt 119€.
Ich persönlich komme mit doppelt gebrochenen Gebissen überhaupt nicht klar bis jetzt bin ich mit all meinen Pferden am besten mit einem Sprenger Turnado, einfach gebrochen, gefahren. Bzw. geritten. Ich glaube, dass es da tatsächlich auf die Pferd-Reiter-Kombination ankommt. Ansonsten haben wir bis auf eine Springkandare so ziemlich alles zuhause in zwei Schubladen, was man sich vorstellen kann. Ich komme aber immer auf das eine zurück.
Vom Golden Wings kann ich nur von einer aufgeriebenen Lefze berichten. Die Idee finde ich durchaus interessant, man muss aber anscheinend aufpassen wie es sich letztlich verhält.
Ich denke, am besten ist zu testen. Viele Geschäfte verleihen ja auch Gebisse ... und in der Stallgemeinschaft findet sich sicher auch etwas zum testen!
Pferde sind wie die Wurzel aus -1 : Sie sind komplex und in der Schule lernt man nicht, wie wichtig sie sind.
Ich finde das Thema Gebisse auch super interessant und war schonmal am überlegen, Schimm ein neues Gebiss zu kaufen. Allerdings läuft er mit seinem Gebiss, das er schon hatte, als ich angefangen habe, ihn zu reiten, super zufrieden und kaut immer sehr zufrieden ab. dazu mein Gedanke: Never change a running system! Ausprobieren werde ich bestimmt irgendwann mal etwas anderes, aber aktuell besteht da einfach kein Handlungsbedarf. Schimm hat ein einfach gebrochenes Olivenkopf-Gebiss. Das Gebiss ist relativ dick, genau Angaben zu Stärke und Modell kann ich aber nicht machen. Die Hauptsache für mich ist, dass er zufrieden ist
"Die Menschen sind Rivalen im Wettkampf, aber geeint und Freunde durch ihr Ideal in der Ausübung ihres Sportes und noch mehr im täglichen Leben." Jigoro Kano
Dieses leidige Thema xD Ich habe schon mal ein Video zu meinen Gebissen gemacht: Link
Ich habe, seit ich Merlin habe, viel zu diesem thema gelernt... Als RB musste ich mich ja nie mit dem Thema auseinander setzen und als frisch gebackener Pferdebesitzer habe ich auch erstmal die Gebisse der Vorbesitzerin übernommen: eine einfach gebrochene Wassertrense in 18,0, die ich aber erstmal ablehnte, weil ich von der Stallbesitzerin das Märchen vom Nussknacker(effekt) erzählt bekommen habe -.-* Bei speziell diesem Gebiss wäre es auch schädlich gewesen, damit zu reiten, denn es ist schlichtweg VIEL zu groß! Zu dieser erkenntnis gelangte ich aber erst später. Ich habe noch eine doppelt gebrochene Wassertrense mit bekommen in 17,5 die ich anfangs nutzte. Da ich als erste Amtshandlung als Merlins Besitzer erst mal die Trense vom Sperrriemen und später auch vom Nasenriemen befreit habe, habe ich mir in den Kopf gesetzt, dass ich eine Schenkeltrense brauche, finde ich auch nach wie vor sinnvoll gerade im Gelände, da man im Falle des Durchgehens mehr Einwirkung hat, um das Pferd beispielsweise auf eine Volte abzuwenden. Diese habe ich dann natürlich auch in 17,5 gekauft, dachte ja das passt... erst nach ca einem 3/4 Jahr bekam ich einen Tipp, bzw den Hinweis, ich solle mal die Gebissgröße überprüfen und bei genauerem Hinsehen und darauf achten, wurde mir bewusst, dass das Gebiss zu groß ist. Naja man lernt dazu - wie gesagt ich habe mich vorher nie damit befasst und mich auf die Fachkenntnis der Vorbesitzerin verlassen
Nun habe ich eine doppelt gebrochene Wassertrense gekauft in 16,5 - passt doch seit ich merlin habe, haben wir ja auch die Problematik mit dem "Nagen" ... Es wurde mit dem passenden Gebiss schon besser, doch ich habe immer weiter gesucht und mich rum gefragt. Ich bekam auch die Aussage, dass im Maul empfindliche Pferde oftmals besser mit ruhiger liegenden Gebissen zurecht kommen, die also nicht so "instabil" in sich sind. Ich habe mich dann schlau gemacht und herausgefunden, dass das einfach gebrochene Gebiss gar nicht so schlimm ist, wie oft behauptet wird (Nussknackereffekt), tatsächlich kommt dieser bei einem passenden Gebiss nicht vor, das die Wangen des Pferdes, gar nicht so weit zusammen gepresst werden können, damit sich das Gebiss so arg aufstellen kann, wie es im Nussknackereffekt oft beschrieben wird. Für mich klang und klingt diese Argumentation logisch, weswegen ich mich FÜR den Test mit einer einfach gebrochenen Wassertrense entschieden habe. Es wurde wieder ein bisschen besser mit dem Nagen, doch nach einiger Zeit wollte ich wissen, ob ich es Merlin nicht noch angenehmer machen kann und ich stieß auf das Billy Allen Bit.
Das Billy Allen Bit ist kein Stangengebiss, bzw ungebrochenes Gebiss perse, da die Gebissringe unabhängig voneinander gedreht werden können, doch es liegt wesentlich ruhiger im Maul als ein gebrochenes Gebiss. Merlin läuft damit um einiges ruhiger im Maul und ich bin, auch wenn das Nagen nicht weg ist, sehr zufrieden damit. Mittlerweile weiß ich auch, dass das Gebiss nur einer von mehreren Faktoren zum Thema Nagen ist. Diesen Faktor haben wir glaube ich ganz gut im Griff, an den anderen arbeiten wir, was jedoch nicht von heute auf morgen machbar ist (Training, Muskelaufbau etc)
LG
Das mir mein Pferd das liebste sei, sagst du o Mensch sei Sünde! Mein Pferd bleibt mir im Strurme treu, der Mensch nicht mal im Winde!
Ist es nicht tatsächlich so, dass eine Schenkeltrense gar nicht zwangsweise schärfer ist, als z.B. eine Wassertrense, sondern durch die "Schenkel" sogar ruhiger im Maul liegen soll? Das wurde mir mal so erklärt und ich lasse mich gerne eines Besseren belehren. Nächste Frage: Stimmt es, dass das Gebiss mit zunehmendem Umfang weicher ist, als ein schmales Gebiss? Ihr seht schon, ich bin noch ein ziemlicher Noob beim Thema Gebisse Bisher habe ich kaum mehr gelernt, als dass bei einfach gebrochenen Gebisse ein Nussknackereffekt auftreten kann - nicht muss - und dass doppelt gebrochene Gebisse mehr Potential haben, Druck auf die Laden aufzubauen. Bei den schärferen Gebissen habe ich bisher nur gelernt, dass eine höhere Hebelwirkung besteht. Allerdings würde ich mir da nur so gerade eben zutrauen, ein Dreiringgebiss von einem Pelham zu unterscheiden Eine Kandarre habe ich noch nie vom Nahen gesehen und habe noch so gar keine Ahnung, wie genau das funktionieren soll. So viel zu lernen Wenn mir das jemand vor drei Jahren erzählt hätte, als Chanti fragte, ob ich sie nicht mal zum Stall begleiten will
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Zitat von HorseMeUpNächste Frage: Stimmt es, dass das Gebiss mit zunehmendem Umfang weicher ist, als ein schmales Gebiss?[...] Bisher habe ich kaum mehr gelernt, als dass bei einfach gebrochenen Gebisse ein Nussknackereffekt auftreten kann - nicht muss - und dass doppelt gebrochene Gebisse mehr Potential haben, Druck auf die Laden aufzubauen. Bei den schärferen Gebissen habe ich bisher nur gelernt, dass eine höhere Hebelwirkung besteht
Also das erste ist ein weit verbreitetes Gerücht, viele Pferde finden schmalere Gebisse sogar angenehmer, da mehr Platz im Maul. Der Durchmesser sollte einfach an die Anatomie angepasst sein, da jedes Pferd unterschiedlich viel Platz bietet. Und grundsätzlich ist jedes Gebiss, ob dick oder dünn nur so scharf wie die Hand die es führt. Zum Nussknackereffekt hab ich letztens erst gelesen, dass es ein Mythos sei. Das Maul biete garnicht genug Platz um das Gebiss so aufzustellen, weiß aber nicht wie fundiert das war... und zum letzten Gebisse mit Hebelwirkung sind schärfer aber es gibt auch scharfe Gebisse ohne Hebel (durchlaufende Ringe sind nie mit Hebelwirkung), bedingt sich also nicht unbedingt gegenseitig. Soweit ich zumindest weiß
Edit: Gab mal einen tollen, sehr anschaulichen Blogbeitrag von Herzenspferd in dem es um die 8(?) geläufigsten Gebisse und deren Wirkung ging c:
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Das wurde mir auch mal erklärt, daß je dicke das Gebiss, desto sanfter ist es... Ich bin da aber einer Meinung mit MoFitti. So viel Platz ist gar nicht im pferdemaul wie man denkt. Und jedes Pferd ist da auch anders...
Ronja hat eine eine einfache gebrochene Schenkeltrense. Ich bin da schon der Meinung das sie durch die schenkel etwas ruhiger im pferdemaul liegt. Allerdings reite ich sehr ungern mit Gebiss, weil es Ronja einfach nicht mag und damit so unruhig in der Anlehnung ist... da macht sie ein Riesen Theater beim Trensen, das gibt es nicht... und dann rollt se sich auch sofort ein wenn man minimal zuviel am zügel macht. Das macht mir echt keinen Spaß...
Ob es nur an dem gebiss liegt oder allgemein kann ich nicht sagen, da ich noch kein anderes ausprobiert habe. Da wüsste ich nämlich erst mal gar nicht welches. Wobei mich so ein ledergebiss schon neugierig macht wie sich das so verhält...
Vielen lieben Dank, ich habe mir den Blogbeitrag direkt durchgelesen! Passte in vielen Punkten zu dem groben Halbwissen, dass ich habe; manche Punkte in der Wirkungsweise waren mit noch gar nicht so bewusst.
"Die Menschen sind Rivalen im Wettkampf, aber geeint und Freunde durch ihr Ideal in der Ausübung ihres Sportes und noch mehr im täglichen Leben." Jigoro Kano
Zitat von HorseMeUpIst es nicht tatsächlich so, dass eine Schenkeltrense gar nicht zwangsweise schärfer ist, als z.B. eine Wassertrense, sondern durch die "Schenkel" sogar ruhiger im Maul liegen soll? Das wurde mir mal so erklärt und ich lasse mich gerne eines Besseren belehren.
würde nicht sagen das es zwangsläufig ruhiger liegt, kann dir das aber auch nicht sicher sagen... fakt ist man hat seitlich eine begrenzung, was das durchziehen des gebisses verhindert und für mehr einwirkung sorgt ... sollte das pferd zb durchgehen und man "reißt" es rum auf eine volte um es auszubremsen, hat man mit der schenkeltrense im ERNSTFALL mehr einwirkung
Zitat von HorseMeUpNächste Frage: Stimmt es, dass das Gebiss mit zunehmendem Umfang weicher ist, als ein schmales Gebiss?
Ja so sagt man, wobei auch hier der einzelfall betrachtet werden muss. aufgrund von merlins hengst-zähnen kann ich keine dicken gebisse nehmen, da diese an die zähne anschlagen würden. das billy allen ist ja recht dünn und meine wassertrense ist eigentlich eine unterlegtrense. dicke gebisse gehen halt aber einfach nicht. ich finde auch generell das bei ZU dicken gebissen die hilfen eher schwammig ankommen, aber das ist meine persönliche empfindung.
Zitat von HorseMeUpBisher habe ich kaum mehr gelernt, als dass bei einfach gebrochenen Gebisse ein Nussknackereffekt auftreten kann - nicht muss - und dass doppelt gebrochene Gebisse mehr Potential haben, Druck auf die Laden aufzubauen. Bei den schärferen Gebissen habe ich bisher nur gelernt, dass eine höhere Hebelwirkung besteht. Allerdings würde ich mir da nur so gerade eben zutrauen, ein Dreiringgebiss von einem Pelham zu unterscheiden Eine Kandarre habe ich noch nie vom Nahen gesehen und habe noch so gar keine Ahnung, wie genau das funktionieren soll. So viel zu lernen Wenn mir das jemand vor drei Jahren erzählt hätte, als Chanti fragte, ob ich sie nicht mal zum Stall begleiten will
jaja julia so schnell kann es gehen und man ist ein pferdemensch ich weiß zwar wie eine kandare aussieht und auch grob gesehen wie sie wirkt, bin aber selbst nie mit kandare geritten, weswegen ich dazu jetzt nichts sage, bevor ich hier den größten stuss verbreite... das schärfste was ich mal hatte war ein palham bei einer rb für ca 2 wochen aus erziehungsgründen. eine 2. rb (die nicht lange da war) ist mit dem pferd durch den wald gefetzt, wodurch er sich zum durchgeher entwickelte. auf feldwegen würde ich zum ausbremsen immer ne volte in den acker machen, im wald ist das schwierig, also bin ich für 2 wochen mit pelham raus um ihn zu halten, falls was ist, war auch das ein oder andere mal nötig. da der besitzer durch rückenprobleme nicht galoppieren konnte/wollte durfte ich korrigieren. bin die meiste zeit am lockeren zügel (also mit minimaler verbindung geritten), nur wenn er halt los wollte habe ich eingegriffen und hatte eben genug einwirkung. nach 2 wochen sind wir wieder mit wassertrense raus und hatten keine probleme mehr ^^
Das mir mein Pferd das liebste sei, sagst du o Mensch sei Sünde! Mein Pferd bleibt mir im Strurme treu, der Mensch nicht mal im Winde!
Da Collin das Nagen auch macht und auch Hengstzähne hat und schon seit Jahrzehnten mit einem einfach gebrochenen geritten wird, habe ich mich dazu entschlossen einen Gebiss-Test bei ihm zu machen. Ich werde mir nun nach und nach alle möglichen Gebiss mal anschaffen und austesten.
Denn ich vermute das seine verspannten Nackenmuskeln auch davon kommen können, das er sich im Maul verspannt.
Demnach habe ich auf der Equitana ein Gebiss von Stübben gekauft. Die Dame am Stand sagte mir es wäre besser wenn D-Ringe anliegen und nicht zuviel Spielraum haben sollten.
Kann mir das wer bestätigen?
Bisher hatte ich immer ein ganz normales Western-Snaffle mit Sweet Iron in 14,5. Viel Spielraum (also gut 1cm Platz) und in 14mm Stärke.
Das jetzige ist ein Easy Control Gebiss in 13,5 und 14mm stark. Doppelt gebrochen. D Ringe. Aber, und jetzt kommt der Clou: Bei Zügelzug wird es zur Stange. Es kollabiert nicht wie ein normales doppel gebrochenes, kann also den Kiefer nicht einzwängen. Hat bei nachgebenden Zügeln dann etwas Spiel und entspannt die Zunge. Fand ich ganz interessant. Ich bin gestern erstmal damit geritten und fürs erste Mal war es ok. Zwar quietscht es etwas (ein Gebiss für über 70 € quietscht... kann man das retten? xD) Collin hat auch zwischenzeitlich gekaut aber kommt mit den Backenzähnen nicht dran, top! Also Nagen ist schonmal abgeschafft. Es liegt an. Obs zu eng ist kann ich nicht beurteilen, aber wenn ich ziehe ist schon etwas Spielraum, aber deutlich unter einem Zentimeter würde ich vermuten.
Ich finde das Thema mega kompliziert und auch mega umfangreich. Ich versuche mich zu den einzelnen Gebissen gerade zu belesen. Wenn da also jemand ne gute Seite hat immer her damit
Aktuell hat mein Herr ein doppelt gebrochenes D-Ring Gebiss, damit läuft er eigentlich auch ganz gut. Ich werd jetzt nochmal eine einfach gebrochene testen ob die ihm besser gefällt.