Mein Pony hat leider panische Angst vor Sprühflaschen. Ich habe heute mal eine normale Sprühflschae gekauft und mit Wasser gefüllt zum üben. Anstubsen (klickern) ist kein Problem, ich kann ihn auch damit berühren und sogar die Flasche neben ihm schüttel. Findet er zwar nicht toll aber er bleibt stehen. Sprühe ich allerdings, wenn auch mit ausgestrecktem Arm weit weg von ihm gerät er in Panik und will einfach nur weg. Beim Waschplatz ist normales Abspritzen kein Problem, auch wenn ich den Sprühkopf vom Wasser nur kurz anmache, um dieses Sprühgeräusch zu erzeugen, ich hoffe ihr versteht was ich meine, und da bleibt er auch gelassen Habt ihr Tipps wie ich ihn daran gewöhnen könnte?
Es gibt keinen perfekten Reiter Nur ein perfektes Team
Escoreal lässt sich nach mittlerweile zehn Jahren Training nun endlich problemlos den Schweif einsprühen und wenn er nicht angebunden ist auch Mähne, Schultern und Kruppe.
Bei ihm war es so extrem, dass man früher nichtmal mit einer Sprühflasche in seine Nähe kommen konnte, ohne dass er zappelig wird. An richtiges Einsprühen ist nach wie vor nicht so recht zu denke , waschen mit dem Schlauch erst recht nicht. Aber mittlerweile kommen wir gut klar.
Übrigens mit Pumpsprays besser als mit den normalen Sprühflaschen! Ich würde immer wieder sprühen. Und zwar anfangs gar nicht unbedingt im Stehen, sondern während man irgendwo langgeht. Dann kann das Pferd sich nicht nur auf die Flasche konzentrieren. Natürlich noch vom Pferd wegsprühen am Anfang, aber ich würde persönlich eher dazu tendieren, dabei die Flasche nah am Pferd zu halten. Um zu zeigen, dass da halt nichts bei passiert.
Damit habe ich bislang fast immer gute Erfahrungen gesammelt. Nur beim Braunen ist noch Verbesserungsbedarf bin gespannt was ihr noch für Tipps habt
Pferde sind wie die Wurzel aus -1 : Sie sind komplex und in der Schule lernt man nicht, wie wichtig sie sind.
Hatte meine auch....auf den Sommer gewartet, Flasche mit Wasser gefüllt. Auf den Platz und das Pony besprüht....sie rannte erstmal um mich rum. Blieb sie ruhig stehen, hörte ich auf. War ne Sache von 5 Minuten dann hatte sie selbst gelernt, es bringt mich nicht um ^^` Sie hat davor nicht richtig Panik, es war ihr einfach unangenehm. Jetzt aber zu hätscheln und zu streicheln, wenn sie sich so aufputschen find ich falsch... würden dann ja eher lernen "Oh das Verhalten ist richtig."
Liebe Grüße Ravi und Samira
~Of Ymir’s flesh,was earth created, formed Midgard for the sons of men~?
Den Schweif lässt sich Schimm gut einsprühen, auch Sprühsalben sind am ganzen Körper kein Problem. Am Kopf schaut er immer groß und man sollte nicht zu lange brauchen. Es wird stetig besser, er war aber nie vollkommen in Panik. Wenn er Tage hat, an denen es ganz schlimm für ihn ist, in der Nähe des Kopfes besprüht zu werden, nehme ich ein Handtuch und hänge es so über meinen Arm, dass ich es als Barriere zwischen seinen Kopf und die Falsche halten kann. Das ist ihm wesentlich angenehmer. Was er allerdings gar nicht mochte, war das Fliegenspray. Hier schiebe ich es aber auf den Geruch, da er auch vor dem... wie heißt das Fliegenzeugs, dessen Verpackung und Anwendung der eines Deo-Rollers gleicht?... weglaufen will.
"Die Menschen sind Rivalen im Wettkampf, aber geeint und Freunde durch ihr Ideal in der Ausübung ihres Sportes und noch mehr im täglichen Leben." Jigoro Kano
Zitat von RavennaHatte meine auch....auf den Sommer gewartet, Flasche mit Wasser gefüllt. Auf den Platz und das Pony besprüht....sie rannte erstmal um mich rum. Blieb sie ruhig stehen, hörte ich auf. War ne Sache von 5 Minuten dann hatte sie selbst gelernt, es bringt mich nicht um ^^`
Das hab ich auch mehrfach versucht, Resultat war ein zitterndes, schweißnasses Pferd Das Vorgehen an sich finde ich aber trotzdem sinnvoll und ich denke, dass das bei vielen Pferden mit relativ wenig Stress klappt!
Pferde sind wie die Wurzel aus -1 : Sie sind komplex und in der Schule lernt man nicht, wie wichtig sie sind.
Das habe ich auch versucht, und war leider nicht sehr effektiv Meine Reitlehrerin hat vorgeschlagen beim putzen einfach mal zwischendurch vom PFerd wegzusprühen und nicht auf die Reaktion zu achten und einfach weiter putzen Die Hoffnung st, dass er sich langsam daran gewöhnt
Es gibt keinen perfekten Reiter Nur ein perfektes Team
Über die Methode mussten mehrere von Escoreals Stricken sterben deswegen mein Tipp dazu: beim ersten Versuch nicht fest anbinden um die Reaktion abzuwarten. Wenn dein Pony zu heftig reagiert und sich in den Strick hängen würde, würde ich einen Gummianbinder in Erwägung ziehen.
Pferde sind wie die Wurzel aus -1 : Sie sind komplex und in der Schule lernt man nicht, wie wichtig sie sind.
Die Taktik von Ravenna finde ich nicht schlecht, nur kommt es halt auch auf den Typ pferd an. Ich würde auch sagen einfach mal zwischendurch während dem putzen usw in die Luft spritzen, ohne ihn damit erwischen zu wollen. Und so das ganze langsam steigern.
Wenn er zu heftig reagiert würde ich ihn gar nicht anbinden, sondern einen Helfer zum halten beauftragen. Ich denke da eher an das Genick vom Pferd wo drunter leiden kann...
Ich würde bei solch einer heftigen Reaktion erstmal gar nicht sprühen, sondern die beschriebene Methode nutzen und nur die Nähe der Sprühflasche trainieren, danach die Berührung mit der Sprühflasche, danach das Sprühen weiter weg vom Pferd in eine andere Richtung und erst wenn all diese Zwischenschritte ohne Angst sitzen würde ich vorsichtig beginnen das Pferd zu besprühen und die Methode auch hier andwenden, also dann eine Pause geben, wenn das Pferd stehen bleibt.
Eine andere Variante wäre noch das Clickertraining.
Meine Stute mag Sprühflaschen auch nicht besonders, den ersten Sprühern versucht sie immer zu entkommen und wenn ich die Methode anwende, Pausen zu geben, wenn sie still steht hat sich die Sache auch nach ein paar Minuten beruhigt und sie lässt sich einsprühen. Allerdings haben wir das Thema am nächsten Tag dann wieder
Es kamen ja schon einige gute Tipps. Was bei meinem Kerlchen geholfen hat ist ablenken mit putzen. Entweder eine zweite Person putzt ihn während ich ihn einsprühe oder wenn er einen besonders schlechten Tag hat hilft auch mit der Bürste mehrfach über die Stelle gehen die man einsprühen will, einmal sprühen und sofort wieder drüber bürsten. Das dann in kleinen Abständen, so konnte ich ihn sogar am Kopf ansprühen auch wenn er es da echt doof fand
Bei Alice hatte ich das Thema auch - einsprühen am Schweif kein Problem ABER am Hals in der Nähe vom Kopf - no way! Es wurde noch schlimmer, als sie krankheitsbedingt mehrere Spritzen in den Hals bekam, da war sogar Putzen schon schwierig. In der Zeit hat sie mehrere Stricke zerstört (der Panikhaken ist gebrochen und der Strick gerissen) weil sie sich vor einer Bürste erschrocken hat - da brauchte ich nicht mit einer Sprühflasche kommen
Mittlerweile lässt sie sich (etwa ein 3/4 Jahr später) halbwegs entspannt einsprühen, also sie zuckt nur noch leicht nach oben - mehr nicht.
Wie ich das gemacht habe? Ich habe mit Clickertraining ein Hand-Target etabliert, aber ohne Kommando. Es funktioniert so: das Pferd lernt, dass der Mensch zum Leckerlie-Spender wird, wenn es die Hand mit der Nase berührt. Warum ohne Signal? Wenn Pferd nicht mitmacht, lernt es nicht, ein Kommando zu ignorieren sondern nur, dass es keine Kekse gibt, wenn es sich aufregt. Beim Putzen hält man einfach eine Hand auf Brusthöhe vom Pferd und putzt mit der anderen Hand das Pferd - wenn das Pferd irgendwann die Hand berührt (das muss natürlich vorher trainiert worden sein) Click > Keks. Wenn das in der angenehmen Situation (putzen) gut klappt, wird die Schwierigkeit langsam erhöht. Also alles, was das Pferd nur leicht stört dazu nehmen (die Hand als Alternative zu Aufregung immer anbieten) und so tasten wir uns langsam an die "böse Sprühflasche" heran. Am Anfang natürlich erst an der Hand "andocken" lassen und dann vom Pferd weg sprühen, wenn Pony an der Hand bleibt = großes Kino!!! Wenn Pony von der Hand weg geht, dann so lange warten, bis es sich wieder beruhigt hat und dann irgendwann die Hand wieder berührt. Da ist am Anfang etwas Geduld gefragt.
So wird im Laufe der Zeit der Abstand zwischen Ausweichen und beruhigen immer kürzer, da es sich ja lohnt sich wieder zu konzentrieren. Ziel ist es, dass sich das Pferd gar nicht mehr von der Hand löst und alles "über sich ergehen lässt" und sei es das Einsprühen. Komplett ohne Druck - aber es dauert natürlich seine Zeit.
Update: Mittlerweile funktioniert es auf der linken Seite meist ohne Probleme. Ich muss ihm die Flasche nur davor zeigen damit er sich nicht erschreckt wenn es plötzlich ein Geräusch macht. Von rechts ist es tagesform abhängig aber glücklicherweise ist Wodek ja klein genug dass ich von links seine Mähne auf der rechtsn Seite einsprühen kann^^ Es braucht einfach nur viel üben und das Pferd langsam daran gewöhnen
Es gibt keinen perfekten Reiter Nur ein perfektes Team
@HuzuleWodek, das habe ich heute in deinem Video gesehen, wie du ihn von der einen Seite einsprühen kannst.
Das wäre beim Pferd meines Mannes ja ein Traum. Er wird so panisch wenn er nur mitbekommt, dass das andere Pferd am Putzplatz eingesprüht wird. Geschwiege denn er selbst, da kennt der nix nd macht alles platt. Selber Spiel mit jeder Art von Wasser.
Nur durch Pfützen laufen...kein Problem...
Ich werde vllt Mal fs ein oder andere von hier probieren. Habe nur das Gefühl, ich kann schon gar nicht ohne die bisherige Erwartungshaltung an ihn damit Ran...
LG Michi & die Vulkanfjords YouTube: Vulkanfjord • Facebook: Vulkanfjord • Instagram: Vulkanfjord