Ich würde mich sooo sehr für Eure Erfahrungen mit Sätteln interessieren. Was habt ihr so für Sättel & was seid ihr bereit für einen Sattel auszugeben?
Ich erzähle mal kurz von uns: Ich suche momentan für Raja nach einem passenden Sattel. Ich habe sie jetzt seit zwei Jahren und wir sind in dieser Zeit fats nicht geritten, es gab einfach andere Baustellen und Themen. Nun soll es aber endlich regelmäßiger Bestandteil unseres Trainings werden. Die Sättel ihrer Vorbesitzerin habe ich bereits verkauft, weil sie nicht gut genug gepasst haben. Die wenigen Male, die ich reite, nutze ich mein Barefootpad. Ich habe mit dem Deuber Quantum geliebäugelt und einen gebrauchten geliehen, leider passt das Modell Raja nicht gut genug, man wird es also auch nich ausreichend anpassen können. Mir wurden nun Sommer Sättel empfohlen. Ich bin eigentlich in den Jahren bevor ich Raja gekauft habe Western geritten ganz früher bin ich Isländer geritten und zwischendurch irgendwie nur reitweisenlos durchs Gelände getingelt. Ich fühle mich in der Westernreitweise sehr wohl. Ich glaube Raja nicht so sehr und auch ein Westernsattel scheint für sie keine Option darzustellen, weil sie so einen kurzen Rücken hat... Wir hatten heute einen Termin mit einer ganz tollen Sattlerin - Aber jetzt merke ich wie ich gerade alles in Frage stelle und gar nicht mehr weiß in welche Richtung ich eigentlich suchen soll Ich weiß nicht, an was ich mich orientieren soll. Ich weiß ja eigentlich noch gar nicht, wohin es mit Raja und mir so gehen soll... Also schöne Geländeritte und auch gymnastizierende Platzarbeit... Vielleicht auch ein bisschen Western Horsemanship oder Tral, kein Pleasure, kein Reining Ich will eigentlich einfach nur einen Sattel der ihr und mir passt und vielseitig nutzbar ist. Naja, einen haben wir getestet, der war klasse aber kostet neu über 3000€ Am besten vom Gefühl für sie und mich waren Sättel mit Dressurbaum und breitem Sattelblatt, in die spanische Richtung. Hach ich bin überfragt, wie seid ihr mit dem Urwald aus Sätteln umgegangen?
Das ist ja klasse das ihr das reiten in Angriff nehmt! Meiner Meinung nach, sagt ein Sattel nichts über die Reitweise aus und das in Form pressen, mit einem englisch Sattel englisch reiten zu müssen und anders herum total nervig. Wichtig ist doch, das der Sattel zu dir und deinem pferd passt. Wie letztendlich euer weg aussieht müsst ihr ausprobieren. Ich hab mit Ronja jetzt 3 Jahre herum probiert ausprobiert und letztendlich werde ich beim westernreiten bleiben. Einfach weil es Ronja von der Hilfe gebung am besten versteht. Und das ganze mache ich in meinem grandeur felli Ach ja und es gibt ja auch noch die Hunter unser saddle
Nimm dir zeit verschiedene Sättel auszuprobieren und herum probieren, mit was ihr am besten zurecht kommt. Überstürzt einen Sattel zu kaufen (vor allem in der Preisklasse ) nur damit man einen hat und dann doch merkt es passt nicht, ist auch blöd...
Genau diese Frage habe ich mir bis vor kurzem auch gestellt...
Für Alice habe ich über eBay Kleinanzeigen einen günstigen Wintec Sattel gekauft (160 Euro), weil ich etwas sehr leichtes und flexibles, allerdings nichts baumloses haben wollte...
Dann habe ich eine Sattlerin kommen lassen, die die Passform überprüft hat - der Sattel hat ganz okay gesessen, aber sie hat mir ein Pad passend gepolstert, sodass der Sattel jetzt optimal sitzt. Wahrscheinlich wird dies nicht ewig machbar sein, also rechne ich jetzt schon damit, mir irgendwann noch einmal einen anderen Sattel suchen zu müssen, aber da habe ich ja einen guten Berater zur Hand (Übrigens hatte ich davor auch einen Westernsattel für etwa 2 Jahre - weil Alice damit einfach gut lief, auch wenn ich von der Hilfengebung Englisch geritten bin... in dieser Zeit habe ich aber gemerkt, dass der Sattel langfristig nicht optimal zu uns passt, und als Alice sich dann wieder verändert hatte und der Sattel einfach gar nicht mehr saß, habe ich ihn halt weiter verkauft)
Fürs Pony bin ich gerade noch auf der Suche. Die Sattlerin hat mir die nötigen Kriterien genannt und danach suche ich eigenständig (da kann man dann immer noch mal Preise vergleichen...) und wenn ich eine Anzeige sehe, die in Frage kommt, leite ich die an die Sattlerin weiter und sie sagt dann ja/nein.
Also ich würde erst einmal jemanden kommen lassen, der dir alles wichtige zu einem passenden Sattel sagt, und du überlegst dir dann, was du möchtest - am besten verschiedene Modelle ausprobieren! Und wenn es dann doch nicht das Richtige ist, kann man immer nochmal "tauschen"
Ich habe mir von der Sattlerin Rajas Sattellage sehr genau erklären und auch ausmessen lassen, sie hat mir ein paar Modelle gezeigt, die ich probegeritten bin und auch ein paar Modelle genannt, an denen ich mich orientieren kann. Raja hat zwar einen, auf den ersten Blick, geraden Rücken, jedoch hat sie nicht die einfachste Sattellage: Sie hat ein sehr schmales Gebäude und dennoch ist der Schulterbereich, sowie der Trapezmuskel sehr ausgeprägt und breit. Aus diesem Grund passen ihr keinerlei klassische Kammerweiten, da die alle V-förmig aufgebaut sind, sie bräuchte eine U-förmige und die sind nur in wenigen Modellen verbaut. (Das Problem hatte ich auch, als sie für Barefoot vermessen wurde, deren Forks passen ihr nicht) Weiterhin benötigt sie einen breiten Wirbelsäulenkanal, eine Auflagefläche die 43 cm möglichst nicht überschreitet, klassische Polster, möglichst viel Schulterfreiheit, wenig Schwung. Raja ist leicht überbaut und somit muss auch darauf geachtet werden, dass der Sattel nicht nach vorne rutschen kann. Mit diesen Daten mache ich mich nun also auf die Suche, ein klassischer Westernsatten fällt definitiv raus, da die alle zu lang sind. Man kann zwar an der Länge - je nachdem wie der Schwerpunkt des Reiters sitzt - noch etwas feilschen aber Raja ist sehr empfindlich was Dinge angehen, die an ihrem Körper liegen, oder sie gar einengen. Daher möchte ich schon, dass ihr Sattel ideal sitzt und ihr eine optimale Bewegungsfreiheit, sowie natürlich schmerzfreiheit gewährt. Ich persönlich fühle mich in Dressursätteln nicht sehr wohl, das mag daran liegen dass ich jahrelang im Westernsattel geritten bin, aber wenn es nach mir geht wäre ein Sattel optimal, der einen etwas mehr einrahmt...
So viel zu unseren Kriterien
Damit suche ich nun schon und meine Sattlerin weiß auch bescheid, wenn sie einen geeigneten gebrauchten Sattel reinbekommt, dass sie sich dann meldet.
Wenn ihr Hersteller kennt, deren Sättel sehr flexibel verstellbar sind (Wintec, Barefoot und Deuber sind leider schon raus, passen nicht gut genug ) dann sagt mir gerne bescheid!!
Ich bin bei dem Thema leider raus, weil ich der Überzeugung bin, beim Sattel lieber nicht zu sparen... er MUSS einfach passen. Dem Pferd und dem Reiter. Außerdem sollte man einen guten Sitz drin haben müssen, egal welche Reitweise
Daher hab ich mich vor knapp 2 Jahren für eine Maßanfertigung im Wert von 3300€ entschieden und hab es nicht bereut
Danke! Auch diese Einschätzung hilft mir wirklich weiter! Durch den Termin mit der Sattlerin bin ich mittlerweile auch überzeugt, dass ich einen idealen Sattel nicht unter 2000 Euro bekommen kann. Natürlich tue ich mich schwer, es ist schon ein ganzer Batzen, aber mir ist die "perfekte" Passform vor allem für mein Pferd, aber auch für mich, wirklich wichtig. Dennoch heißt es natürlich auch, über die Optik des Sattels. Zu entscheiden
Ich träume mittlerweile nachts schon von Sätteln, es beschäftigt mich wirklich sehr
Ich habe einen Sattel von Krämer mit austauschbaren Kopfeisen der meinen Pony super gut passt
Würde denn ein Baumloser Sattel n Fragen kommen?
ich kenne es nur so dass man Westernsättel nur schwer verändern kann und wenn ihr erst wieder mit dem Training anfangt, kann ich mir vorstellen, dass der Sattel dann öfter verändert werden muss. Ob das dann mit einem Westernsattel so gut funktioniert weiß ich nicht, aber das sollte man definitiv im Hinterkopf behalten.
Es gibt keinen perfekten Reiter Nur ein perfektes Team
also das Problem bei den meisten Sätteln mit verstellbarer Kammerweite ist, dass die V-förmig sind, was ihr ja leider nicht passt. Auch die Forks von Barefoot passen ihr nicht, wobei mir von baumlosen Sätteln für sie abgeraten würde, weil sie ein so schmales Gebäude hat und durch einen (flexiblen) Sattelbaum wird ihr Rücken einfach besser entlastet. Eine gewisse Anpassbarkeit finde ich auch sehr wichtig Aber ich bin guter Ding, dass wir eines Tages den perfekten Sattel finden / ich das Geld für einen Maßsattel zusammen habe
Eine Freundin hat für ihr Pferd einen sehr teuren Maßsattel anfertigen lassen … und nach etwa 1 1/2 Jahren passte der überhaupt nicht mehr.... doch dann hat sie recht günstig einen alten Militärsattel gefunden, den von ihrem Sattler wieder aufbereiten lassen und jetzt passt er schon mehrere Jahre (natürlich mit Kontrollen!) tadellos und dem Pferd geht's richtig gut!
Also manchmal muss man einfach abwarten und auf das beste Hoffen...