Bei meiner ehemaligen RB fand ich auch immer, dass wir zu wenig miteinander geredet haben... ich hätte schon gern gewusst, wenn irgendwas besonderes mit Twister war (Stimmung, Motivation, bestimmte Vorfälle etc.). Wir hatten zwar auch ein Tagebuch geführt, aber das wurde ihrerseits nur sehr spärlich gepflegt.
Meine neue RB war jetzt 2x ohne mich am Stall und ist auch geritten. Eine kurze Whatsapp-Nachricht kam aber auch erst auf mein Nachfragen hin ieks: Vielleicht seh ich das auch zu eng.... ich tu mich halt schwer, Twister ohne meine Aufsicht in fremden Händen zu wissen
Also ich kenne es auch so, das nur sehr spärlich kommuniziert wird.trotzdem habe ich immer vorher gefragt oder Bescheid gegeben wenn ich beim Pferd war. Einfach was mit dem Pferd zu machen ohne Einverständnis des Besitzers hätte ich mich nie getraut. Als pferde Besitzer möchte ich auch wissen was, wann wo was mit meinem Pferd gemacht wird...einfach so ohne Bescheid geben finde ich ein nogo
Ich in meiner Situation mit Schimm muss mich ja etwas geschlossen halten - ich gebe Bescheid, wenn mir etwas "Schlimmes" auffällt, ich denke, dass er krank wird o.ä. und ich sage Bescheid, wann ich mit ihm mit dem Hänger fahren möchte und wohin. Die "offizielle" Eigentümerin, die Tochter der Stallbetreiberin ist da quasi ganz außen vor, es sei denn, die SB ist mal nicht da und es ist etwas Dringendes. Die SB sagt mir Bescheid, wenn ihr bzgl. Verletzung/Krankheit etwas aufgefallen ist, aber sie sieht Schimm eigentlich nur beim Füttern. Bei Impfen etc. sagt sie mir recht kurzfristig Bescheid. Als Schimm damals eine zweite RB bekommen sollte, hat sie mir das auch gesagt, aber quasi direkt mit dem Unterton, dass es daran nichts zu rütteln gibt. Jetzt mache ich ihn ja die ganze Woche und darf mich verhalten, als sei er mir quasi zur Verfügung gestellt - aber genau das wollte sie ja auch und wir haben da ja auch andere Zukunftspläne Selbst würde ich von einer RB aber auch Ehrlichkeit, Zuverlässigkeit und vor allem Kommunikation erwarten!
"Die Menschen sind Rivalen im Wettkampf, aber geeint und Freunde durch ihr Ideal in der Ausübung ihres Sportes und noch mehr im täglichen Leben." Jigoro Kano
Soo.... nun haben wir mal wieder keine RB mehr Die Begründung diesmal, warum sie nicht mehr kommen möchte: Twister ist zu lange krank und sie will lieber reiten. Unsere SB hatte ihr zwar zum Ausgleich schon mehrfach ihr eigenes Pferd gegeben, aber das zählt offenbar nicht.
Da zeigt doch, dass es ihr nie um das Pferd, sondern nur um das Reiten gegangen ist Möglicherweise ist es ganz gut, dass du das früh herausgefunden hast.... Aber es stimmt, sowas ist ätzend!
Hallo zusammen Ich möchte gerne meine Sicht als RB hier darstellen. Aus aktuellem Anlass. Ich bin jetzt ein halbes Jahr eine schicke Islandstute geritten. Ich habe sie immer vorbildlich gepflegt, alle zwei Wochen Unterricht genommen und mich auch gut um die Ausrüstung gekümmert (Bürsten gewaschen etc.) Wenn sie länger nicht da war habe ich mich sechs Tage die Woche um das Pferd gekümmert. Auch wenn der Schmied kam stand ich zur Verfügung. Ich habe immer regelmäßig Bilder und Updates geschickt, wenn sie im Urlaub war. Und grundsätzlich auch mit ihr besprochen wie das Training läuft und woran ich gerade arbeite. Menschlich kamen wir sehr gut klar, alles war entspannt. Gestern morgen verlasse ich das Haus auf dem Weg zur Arbeit. Nachmittags wollte ich reiten gehen und habe auch eine Reitstunde gebucht. Da schreibt sie mir um halb acht morgens, dass die Stute diese Woche noch zum Hengst geht und danach im Sauerland in einer Herde bleibt und die nächsten 1,5 Jahre nicht zurück in meine Stadt kommt. Und das alles diese Woche noch. Ich habe das Pferd gestern zum letzten Mal gesehen und das nicht mal 24 Stunden vorher erfahren. Ich bin echt enttäuscht, vor allen Dingen weil wir einen Vertrag mit einer 14-tägigen Kündigungsfrist gemacht haben. Ich frage mich was das soll?! Angeblich konnte sie mir nicht früher Bescheid geben. Na ja aber man hätte mir doch sagen können, dass sie mit dem Gedanken spielt?! Vor fünf Wochen hieß es noch, dass die Stute auf keinen Fall gedeckt wird. Und dann sowas ohne Vorwarnung. Sie hätte sich zumindest an den Vertrag halten können, also fristgerecht schriftlich kündigen können. Ich bin wirklich menschlich enttäuscht und auch traurig.
Sowas ähnliches habe ich auch schon erlebt Nina. Da ist die Besitzerin mit Sack und Pack von einem Tag auf den anderen weg gezogen. Erfahren habe ich es dann auch nur über Facebook.... ich finde so ein Verhalten unmöglich. Genauso wie wenn man hört das sich rb von heute auf morgen nicht mehr melden...
Danke für Eure Anteilnahme! Am 30.06 habe ich jetzt zum Glück ein Probereiten an einer anderen Isi-Stute. Ich hoffe, das läuft gut Oh zum Thema Pferd krank, kann ich nur sagen, dass es für mich als RB selbstverständlich ist das Pferd dann einfach zu pflegen. Verstehe Leute nicht, die das nicht machen Habt ihr eine Idee wie ich die Besitzerin meiner potentiellen neuen RB um transparente Kommunkation bitten kann? Ich stelle mir das Ganze so vor: ich informiere sie über etwaige Auffälligkeiten, Trainingsfortschritte, schicke mal ein Bild etc. Ich möchte einfach das Gefühl vermitteln, dass das Pferd bei mir bestens versorgt ist! Fragen, Anregungen und Co. wünsche ich mir auch von ihr. Im Gegenzug erwarte ich eigentlich "nur", dass ich über große Veränderungen, die mich betreffen (Umzug, Verkauf, Krankheit, Klinikaufenthalt, weitere RB etc.) informiert werde. Ist das zu viel verlangt? Ich finde man muss eine Art Team zu dritt bilden, klar das Pferd gehört mir nicht, aber dem Pferd zuliebe sollte doch offen kommuniziert werden oder?
Da hast du natürlich ein echt blödes Erlebnis mit deiner bisherigen RB-Besitzerin gehabt!
Aber das ist bestimmt nicht selbstverständlich - die meisten "vernünftigen" Pferdebesitzer möchten ihr Pferd meistens gar nicht komplett der RB überlassen... von daher begegnet man sich bestimmt ab und zu im Stall.
Ihr könntet aber z.B. gemeinsam ein Trainingstagebuch führen, in das man kurz einträgt, was man heute mit dem Pferd gemacht hat. Oder ihr verabredet euch an einem Tag die Woche, wo die Besitzerin mit dir und dem Pferd gemeinsam trainiert, um dir zu zeigen, worauf sie Wert legt und wie sie bisher gearbeitet hat...
Ich hab auch schon viel scheiße als RB erlebt bevor ich Moritz hatte. Könnte ich ein ganzes Buch drüber schreiben. Es ist oft passiert, das ich mich mit Freunden zum Ausreiten verabredet hatte und wir aber zum Helfen beim Koppel bauen usw. verdonnert wurden. Aber wehe es wurde nicht pünktlich bezalht...
"Pferde brauchen Geduld. Wenn man sich benimmt, als hätte man nur 15 Minuten Zeit, dann braucht man einen Tag. Benimmt man sich aber, als hätte man einen ganzen Tag Zeit, dann braucht man nur 15 Minuten.“ Monty Roberts
Hallo zusammen, ich bin leider immer noch auf der Suche nach einer neuen RB. Das Probereiten heute war ein kleines Fiasko Die Besitzerin war perfekt. Offen, freundlich und herzlich. Das Pferd aber nun ja hat sich eigentlich all meinen Hilfen verweigert und startete eine Diskussion nach der anderen. Selbst ganze Bahn im Schritt ging nicht ohne das sie alle fünf Meter versuchte über die Schulter abzuhauen. Die ersten zwanzig Mal habe ich das problemlos korrigiert. Danach ist sie plötzlich angaloppiert und mit mir auf die Besitzerin, die am Rand saß zu gerast. Aus Angst, dass sie ihre Besitzerin plättet habe ich versucht auszuweichen. Sie ist dann mit mir in das am Rand stehende Weidehäuschen gerannt. Gut, dass ich mich geduckt habe. Danach bin ich abgestiegen. Ich wusste, dass das Pferd nicht so top ausgebildet ist wie meine alte RB, aber das war mir zu bunt. Gar nicht so einfach was neues zu finden.