Also ihn auf die Matschkoppel zu stellen wird, in meinen Augen, das Problem nur herauszögern - sein Verhalten, sobald er wieder in der Gruppe ist, wird sich dadurch sicher nicht ändern... Ich würde mich fragen, warum er sich so verhält, also was seine Motivation ist: Möchte er sein Revier (mein Gelände), seine Herde (meine Freunde) verteidigen? Beansprucht er bestimmte Plätze für sich (z.B. die Heuraufe)? Denn nur, wenn man dies weiß, kann man das Problem lösen (Bsp. Er jagt die anderen vom Futter weg: mehrere Fressstellen einrichten und Kraftfutter nicht mehr in der Herde füttern. Das wäre allerdings sinnlos, wenn er sozialmotiviert agiert) Ich hoffe, man versteht was ich meine ... Aber dafür müsste man 1. sicher wissen, ob er es tatsächlich ist und 2. die Situationen genau beobachten
Und das wird sicher das schwierigste, wenn du schon von den anderen Pferdebesitzern schief angeschaut wirst...
Im aller größten Zweifel heißt es, wer zuerst da war, bleibt. Wenn das neue Pferd mit der bestehenden Herde nicht klar kommt, dann muss es woanders stehen.
also es gibt mehrere Fressstellen, einmal "draußen" eine Heuraufe und "drinnen" wird das Heu längs verteilt. Wann wo welche Pferde fressen ist ganz verschieden. Manchmal stehen 6 Pferde bei der Rufe und nur 2 stehen drinnen, manchmal umgekehrt. Warum er den Wallach ständig beißt weiß ich nicht... Heute "darf" er mal mit Fressbrese schlafen und hoffentlich ist es morgen besser. Wenn sie tagsüber noch die Koppel haben geht es eigentlich meistens. Nachts ist es halt etwas enger und da wollen si halt nichts riskieren Mehr als 2 Nächte werde ich sie aber nicht drauf lassen!
Es gibt keinen perfekten Reiter Nur ein perfektes Team
"Pferde brauchen Geduld. Wenn man sich benimmt, als hätte man nur 15 Minuten Zeit, dann braucht man einen Tag. Benimmt man sich aber, als hätte man einen ganzen Tag Zeit, dann braucht man nur 15 Minuten.“ Monty Roberts
Nach einer Nacht mit der Fresxsbremse haben wir sie am nächsten Abend runter (mit den Besitzern des anderen Pferdes abgesprochen) und die Situation beobachtet. Wodek hat den neuen zwar ein bisschen vom Heu weg gescheucht aber zeitweise haben sie nebeneinander gefressen. Da passt also alles.
Seit Samstag ist wieder ein neues Pferd drin, da hatte Wodek anfangs tagsüber die Bremse drauf aber ich denke das klappt ganz gut und wenn der neue integriert ist kommen zwei Isländer in die Herde rein Bei uns sind leider mehrere Pferde gegangen deswegen wird gerade auf "gestockt". Wenn alles gut läuft sind es dann endgültig 12 Pferde und hoffentlich klappt dann alles
Es gibt keinen perfekten Reiter Nur ein perfektes Team
Danke Claudia. Also mit dem einen Wallach versteht sich Wodek jetzt ganz gut Ein neuer ällterer Wallach ist seit ein paar Tagen drin und es wird langsam. Wodek geht zwar auf ihn zu aber er wehrt sich ganz gut^^ Heute sollten zwei Isländer integriert werden aber wegen dem Regen wurd das verschoben. Im Moment is echt viel Hin und Her im Offenstall...das stresst natürlich auch die anderen Pferde xtrem... Hoffentlich wird das bald besser
Es gibt keinen perfekten Reiter Nur ein perfektes Team
Also, Anfang Oktober ist ein neues Pferd, ein Fjordi-Opa (25) zu meinen Mädels gezogen und eigentlich verstehen sie sich untereinander gut (bis auf klitzekleine, normale Zankereien) und ich komme auch mit der Besitzerin gut klar.
Nun aber zu meinem Problem: Opa macht bei mir am Stall fast täglich irgendetwas kaputt
Stalltüren aufbrechen (mittlerweile habe ich einen 3-fachen Verschluss angebracht), Heuraufe in Einzelteile zerlegen, Pfahl mitsamt Beton Fundament umkippen, Seitenwände des Sandkastens abbrechen....
Und es nervt mich ziemlich, täglich alle möglichen Schäden zu reparieren und immer wieder neues Material zu verbauen - das kostet mich viel Zeit und Geld, was ich beides nicht unbegrenzt und immer wieder für so etwas zur Verfügung habe!
Was also tun? Olli hat Cushing, deshalb ziemlich viel Fell und schubbert sich ständig, extrem, überall - dabei geht natürlich so einiges zu Bruch - meint ihr, ein Rallye-Streifen könnte ihm Linderung verschaffen? Oder müsste er einfach intensiver vom Menschen geputzt werden?
Und er hat außerdem eine Hufbeinabsenkung, ist deshalb nicht mehr reitbar und in Rente... heißt, es wird eigentlich gar nichts mit ihm gemacht - könnte ihm vielleicht Langweilig sein?
Oder was habt ihr gegen eure Pferdigen Bulldozer unternommen, um sie am Stall-Abriss zu hindern? Ich bin echt ratlos...
Leider kann ich nicht von Erfahrungen berichten... - aber das mit dem Fell klingt für mich sinnig. Die meisten Cushing Pferde werden doch zumindest teilweise geschoren, evtl verschafft es ihm Linderung. Und Abwechslung ist sicher auch schln, selbst im Rentenalter. Darf er auch keine kleinen Spaziergänge mehr gehen? Machts eine Besitzerin irgendwelche anderen Dinge mit ihm? Massagen, Kopfarbeit - ich meine Küsschen, Flehmen oä sind ja Lektionen die fast jedem Pferd Spaß machen und Abwechslung bieten.
So: Wir hatten einige Gespräche und dabei ist eigentlich nicht viel rausgekommen...
Opa hatte mittlerweile kapiert, dass man durch jede Tür und auch Litze einfach mit Anlauf durchbrettern kann und er war einfach nirgends mehr sicher
Ständig musste ich ihn irgendwo einfangen, er hat die Futterkammer geplündert, Heuballen im Lager angefressen und noch so einiges mehr. Schließlich wollte ich meine Pferde nicht mehr dazu stellen, denn wenn die Tür kaputt ist, können auch meine Ponys raus und das konnte ich einfach nicht verantworten!!!
Außerdem braucht Alice wegen ihrer Lungenprobleme behandeltes Futter, und wenn sie dann durch eine kaputte Tür Zugang zu anderem Futter gewährt wird, ist das nun einmal schädlich für sie.
Resultat war, ich habe Opa abgetrennt und dadurch wurde das Problem nur noch schlimmer, weil er dann halt noch mehr Grund zum ausbrechen hatte...
Letztendlich musste ich erkennen, dass ich dieses Pferd bei mir nicht sicher halten kann und Olli ist vor ein paar Tagen ausgezogen.
Jetzt steht er in einer Rentner-WG, bei einer Stallbetreiberin, die sich mit Cushing auskennt und viel mehr Ideen diesbezüglich hat. Da geht es ihm richtig gut
Ohje, da war ja was los bei Euch! Ich denke auch, dass das jetzt die beste Lösung ist und schön, dass es ihm am neuen Stall gut geht & du und deine Herde können jetzt wieder zur Ruhe kommen.